Geographische Exkursionen können transformative Bildungsprozesse anstoßen. Diese Studie untersucht Reflexionsprozesse anhand einer Exkursion nach Kenia. Flankiert
durch eine Darstellung exkursionsdidaktischer Debatten werden die Dekonstruktion bestehender Raum-, Selbst- und Weltbilder sowie deren Rekonfiguration erläutert. Dabei
erweisen sich transkulturelle Lerngruppen als wichtig, um die eigene Perspektivität zu hinterfragen. Entlang der Debatten um Critical Whiteness und postkolonialer
Perspektiven werden Implikationen zur Gestaltung von Exkursionen diskutiert. Die empirische Studie leistet einen Beitrag zur Debatte um die Relevanz von Exkursionen im
Geographiestudium.
Jonas Wagener
Jonas Wagener studiert Geographie und Germanistik für Lehramt Gymnasium an der Universität Passau und arbeitet dort seit 2021 im
Fachbereich Geographie. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Transformativen Bildung, des Globalen Lernens aus postkolonialen Perspektiven
und der Global Citizenship Education. Aktuell bereitet er ein Promotionsprojekt in der Geographiedidaktik vor.
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