Maschinengenerierte Daten – etwa Sensor- und Logdaten vernetzter Geräte, Plattformprotokolle oder Outputs datenverarbeitender Systeme – gewinnen als Beweismittel in Zivilprozessen zunehmend an Bedeutung. Die Dissertation untersucht, wie das deutsche Zivilprozessrecht mit diesen neuen Informationsquellen umgehen kann. Analysiert wird, wie solche Daten in den Beweismittelkanon der ZPO einzuordnen sind, wer im Prozess die Kontrolle über sie besitzt und nach welchen Kriterien Gerichte ihren Beweiswert bestimmen. Daraus entwickelt die Arbeit Ansätze zur Bewältigung typischer Beweisschwierigkeiten und Maßstäbe für eine sachgerechte Beweiswürdigung. Der Autor ist Syndikusrechtsanwalt und berät zu Rechtsfragen der Nutzung von KI-Systemen.
Christian Fleischmann
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