Basierend auf dem Original aus dem XIX. Jahrhundert verfasste ich eine neue Version mit historischem Inhalt und kontemporären Moralwerten.
Verglichen zum Original sind alle Rollen die gleichen, lediglich die Werte zu Frauen und Diversität sind in meiner Version der Gegenwart angepasst.
Die Werte der katholischen Kirche, die viel der ursprünglichen Fassung des XII. Jahrhunderts veränderten, habe ich absichtlich nicht berücksichtigt.
Meine Version ist zudem ein Statement gegen Tiermisshandlungen und pro Tierrechte. Wie man dem Original entnehmen kann, ist das Jagen kein Traditionswert, sondern nur Mord.
Dieses Buch bietet eine kraftvolle, zeitgemäße Neuauslegung vertrauter Volkssagen und zeigt Leser*innen, wie lebendig und relevant alte Stoffe heute sein können.
Die Geschichte stellt Frauenrechte, Diversität und Tierrechte in den Mittelpunkt und spricht damit Leser*innen an, die gesellschaftlich engagierte Literatur suchen.
Durch die bewusste Abkehr kirchlicher Normsetzungen entsteht ein Werk, das klassische Stoffe radikal neu und gleichzeitig respektvoll interpretiert.
Paul Riedel
Paul Riedel, geboren in Brasilien und afro-brasilianisch erzogen, lernte seine deutsch/italienische Familie im Alter von neun Jahren kennen. Mit diesem vielfältigen Hintergrund kam er als Minderjähriger mit Homophobie, Rassismus, Missbrauch und anderen aktuellen Themen in Kontakt.
Durch seine Erfahrungen und autodidaktisch erworbenen literarischen und historischen Kenntnisse gelang es ihm, auch in der deutschen Sprache seinen persönlichen Stil und ein eigenes Genre zu entwickeln.
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