Upton Sinclair Sinclair Am Fließband

Am Fließband

von Upton Sinclair

Roman über Henry Ford und Abner Shutt

EUR 17,99

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Beschreibung

Kein anderer Autor als Upton Sinclair hätte es fertiggebracht, die Geschichte des Henry Ford, als Beispiel für den Einfluss der großen amerikanischen Vermögen, und die seines ergebenen Arbeits Abner Shutt so zu schreiben, dass ein solch spannender Roman daraus wird, den John Dos Pasos deshalb für Sinclairs wirkungsvollstes Buch hielt. Getreu Sinclairs früherer Überzeugung, die er bald bereute, die sozialistische Umwälzung bedürfe des »guten« Kapitalisten, hatte der durch den Roman ›Dschungel‹ berühmte Autor bereits 1919 in Kalifornien versucht, den Autokönig zu bekehren, zumindest aber zu erreichen, dass er die Gewerkschaft anerkannte. Der Aufstieg des Henry Ford vom besessenen Tüftler und Erfinder zum zeitweise reichsten Mann der Welt und mächtigsten Wirtschaftsführer der USA steht im Mittelpunkt des Romans, als Gegenpart dazu wird das Schicksal der Arbeiterfamilie Shutt erzählt. Abner Shutt hat dem jungen Erfinder Henry Ford noch seine erste »Karre« schieben helfen, später avanciert er zum Vorarbeiter, wird Mitglied der »Ford-Familie«, um dann in der Depression rücksichtslos gefeuert zu werden. ›Am Fließband‹ ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur und gerade jetzt erneut lesenswert angesichts der aktuellen Wirtschaftskrisen und Massenentlassungen.

Autor*in

Upton Sinclair
Upton Beall Sinclair, 1878 in Baltimore geboren, starb 1968 in Bound Brook, New Jersey. Er wuchs in einfachsten Verhältnissen auf, war seit seinem Erstling ›The Jungle‹ als ›mudraker‹ verschrien, ein Autor, der mit seinen Büchern Dreck aufwühlt. Sein Werk erstreckt sich über verschiedene Literaturgattungen und thematisiert Sozialkritik und Medienkritik in vielerlei Form. 1943 wurde er mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Themen in »Am Fließband«

Arbeit Kapitalismus Autobauer Ford 20. Jahrhundert Literaturklassiker Autoindustrie Streik Schwermetall Arbeiterliteratur

Stimmen zu »Am Fließband«

»Upton Sinclair war der Prototyp eines Dreckaufwühlers. Am Beispiel der Karriere des Selfmademan Henry Ford demonstriert er in diesem Buch die verhängnisvollen Auswirkungen des Geldes auf den Charakter. Der Unternehmer mit Herz, der noch zu Beginn des Ersten Weltkriegs eine Art Friedensbewegung organisiert und sich weigert, seine Automobile für Kriegszwecke herzugeben, entwickelt sich zum klassischen Ausbeuter: aus dem Humanisten Ford wird ein geifernder Antisemit und Kriegsgewinnler, und weil er sich dagegen wehrt, in seinen Fabriken Gewerkschaften zuzulassen, kommt es zum großen Streik der Automobilarbeiter. Upton Sinclair beschreibt diese Entwicklungen in schlichter Sprache und mit einer simplen, aber effektvollen Schwarzweißtechnik – dem moralischen Niedergang des Kapitalisten wird in alternierenden Kapiteln das erwachende Klassenbewußtsein der Arbeiterfamilie Shutt gegenübergestellt.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
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»Tatsächlich gehört Sinclair zu den großen Realisten der amerikanischen Literatur.« neues deutschland
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»Leicht dahingesagt: Dieses oder jenes Buch älteren Datums sei ein Klassiker, der freilich punktgenau in unsere Gegenwart ziele. Auf „Am Fließband“ (1937) des US-Autors Upton Sinclair (1878–1968) trifft dies tatsächlich in besonderer Weise zu, weil der Roman über die (gründlich recherchierten) Verstrickungen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft berichtet, diese prekäre Gemengelage ohne Ablaufdatum.« Profil
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Details

ISBN: 9783755050469
Verlag: März Verlag
Erscheinung: 30.06.2025

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