In diesem Buch begleitet der Leser Carl auf einer Reise durch Nordamerika. Es ist 1994.
In diesem Buch begleitet der Leser Carl auf einer Reise durch Nordamerika. Es ist 1994.
Carl besucht von Vancouver aus, wo einige seiner Verwandten leben, mit einem günstig
erworbenen Motorrad, aber ohne Führerschein und einem riskant knappen Budget, die
Vereinigten Staaten von Amerika. Während sich Carl nur mit Mühe durch den Nordwesten
quält, fast von einer Klippe stürzt, ständig kurz vor der Pleite steht, auf ärztlichen Rat hin
eine Augenklappe trägt und manchmal einfach nicht mehr weiter weiß, wird es langsam
Sommer. Je weiter er nach Süden reist, um so mehr ist er sich im Zweifel darüber, ob seine
Fahrt unter einem guten Stern steht. In San Francisco wird er zum Sex genötigt, entgeht im
Death Valley nur knapp einem Hungerdelirium, aber während er sich weiter vorwärts
schleppt, passiert immer im entscheidenden Moment das Richtige und der Sinn seiner Fahrt
offenbart sich ihm in diesen wichtigen kleinen Augenblicken. Er begleitet die Grateful Dead
auf Jerry Garcias letzter Westküstentour, legt sich in Wyoming mit Elchen und Bären an und
landet letztlich auf einer einsamen Farm am Rande der besiedelten Gebiete in Britisch
Kolumbien.
Carl Bloem
Es gibt keine Biografie zu diesem fiktionalen Charakter. Als
Einleitung könnte dieser Text dienen:
Der Protagonist Carl ist ein Getriebener. Auf der Suche nach sich selbst, geplagt von Fernweh und immer auf der Flucht vor einem bürgerlichen Leben, reist er von Ort zu Ort und findet keine Ruhe.
Reisetagebuch Ontheroad Motorradtour Aussteiger Fernweh Reiselust