Die Palette von Pritzker-Preisträger Shigeru Ban ist breit gefächert: Er baut minimalistische Geschäftshäuser, elegante Stadtvillen, Museen und Notunterkünfte in Katastrophengebieten weltweit. Seine intensive Beschäftigung mit Recyclingmaterialien und Synthese aus traditioneller japanischer Baukunst und moderner Architektur machen ihn populär.
Von Notunterkünften im Baukastensystem über minimalistische Stadthäuser oder eine Kathedrale aus Karton bis zu Ausstellungsräumen aus Containern und dem Centre Pompidou in Metz – der mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnete Architekt Shigeru Ban ist ein Mann mit vielen Talenten und hat sich durch seinen innovativen Umgang mit Materialien ebenso einen Namen gemacht wie durch sein humanitäres Engagement in den Katastrophengebieten von Ruanda, der Türkei, auf den Philippinen und andernorts.
Über Japans Grenzen hinaus berühmt geworden ist er durch sein Interesse an ungewöhnlichen Baumaterialien wie Papier und Pappe, die er etwa beim Trennwandsystem für die Opfer des großen Erdbebens 2011 in Japan oder beim japanischen Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover eingesetzt hat.
Diese in Zusammenarbeit mit Shigeru Ban entstandene Monografie zeichnet seine Karriere nach, zeigt eine große Auswahl seiner realisierten Bauten und macht deutlich, warum er zu den wichtigsten Architekten unserer Zeit zählt.
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„Shigeru Ban in seiner ganzen innovativen und signifikanten Pracht…“
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