»Bigamie heißt, dass man einen Mann zu viel hat. Monogamie heißt dasselbe.« Anonym (eine Frau)
Mit einem kritischen Nachwort zur Neuübersetzung von Lilian Peter
Isadora Wing, jüdische Lyrikerin und Journalistin aus der Upper West Side von New York City, ist an einem Scheideweg angelangt. Nach fünf Jahren Ehe reizen sie viele Dinge: Männer reizen sie, Einsamkeit reizt sie und Sex reizt sie. Als sie trotz ihrer Flugangst mit ihrem Mann zu einer Psychoanalytiker-Konferenz nach Wien reist, stürzt sie sich dort kurzerhand in eine Affäre mit seinem Kollegen Adrian. Es beginnt eine Reise, die sie im Zickzackkurs durch Europa, zu sexuellen Abenteuern und letztlich zu sich selbst führt.
Furchtlos, erfrischend und mit unwiderstehlichem Witz erzählt Erica Jong in ihrem feministischen Klassiker von Autonomie, weiblicher Lust und den ganz großen Fragen im Leben. Angst vorm Fliegen ist auch 50 Jahre nach Erstveröffentlichung ein literarisches Ereignis und hat nichts an Durchschlagskraft verloren.
»Klug, kühn, mutig und am wichtigsten, sehr lustig.« Meg Wolitzer
»Unerschrocken und erfrischend.« John Updike, The New Yorker
»Dieses Buch wird Literaturgeschichte schreiben.« Henry Miller
International über 20 Millionen verkaufte Bücher und 1976–77 Jahresbestseller in Deutschland
Mit kritischem Nachwort der Übersetzerin Lilian Peter zur Rezeptionsgeschichte des Romans
Erica Jong ist bis heute eine Ikone des Feminismus, 2023 erschien mit Breaking the Wall ein neuer Dokumentarfilm über ihr Leben nach ihrem Weltbestseller
Erica Jong
Erica Jong wurde 1942 in Manhattan / New York geboren und studierte an der Columbia University Englische Literatur. Von 1966 bis 1969 lebte sie mit ihrem zweiten Mann, einem Facharzt für Kinderpsychiatrie, in Heidelberg. Sie schrieb Zeitschriftenartikel, publizierte drei Lyrikbände und wurde mit ihrem ersten Roman »Angst vorm Fliegen«, der im Herbst 1973 in den USA erschien, mit einem Schlag berühmt. Zuletzt erschien 2016 »Angst vorm Sterben« bei S. Fischer. Erica Jong lebt in New York. Sie gilt noch heute als Wegbereiterin der Emanzipation.
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»Der Schneid von Jongs Analysen und ihren Witzen hat bis heute keinerlei Schärfe eingebüßt.«
Beate Hausbichler ()
»Ein genialer Text übers Vögeln, die Liebe, die Selbstermächtigung. Dringende Empfehlung.[…] an ziemlich vielen Stellen noch immer hochgradig aktuell.«
Jovana Reisinger ()
» […] selbst-ironisch, spritzig und sexy […] Ich, Kristine Harthauer, kann es kaum erwarten, in den kalten Monaten mit Erica Jong beziehungsweise Isadora Wing abzuheben.«
Kristine Harthauer ()
»Im Roman finden sich zudem wunderschöne Momente körperlicher Versunkenheit, und allein dafür sollte das Buch wieder gelesen werden.«
Sarah Pines ()
»Das Buch liest sich, als sei es gerade geschrieben worden. Frisch, plausibel, gegenwärtig.«
Sigrid Lüdke-Haertel ()
»[…] ein grundkomischer Roman […] auch 50 Jahre später […] kann man Tränen über die Irren und Wirren der Isadora Wing lachen.«
Bettina Steiner ()
»[…] ein feministischer, witziger Klassiker.«
Tobias Rüther ()
»Erica Jongs Skandalroman „Angst vorm Fliegen“ feierte im Vorjahr sein 50-jähriges Jubiläum. Aktuell erscheint aus diesem Anlass auch eine neue deutsche Übersetzung.«
Andreas Bovelino ()
[...]ein umwerfend komisches [...] Sprachfest.
Martin Thomas Peel ()
Warum steht dieser Satz auf keiner Liste der besten Romananfänge aller Zeiten?
Martin Thomas Peel ()