Die Aufklärung führte zur Selbstverantwortung und Menschenrechten. Dieser ethischen Anspruch an das Mensch-Sein ist noch immer keine Selbstverständlichkeit.
Die Parteiprogramme der rechten Parteien zeigen, dass die rechte Ideologie des Nationalsozialismus sich fortgesetzt hat. Rechtes Denken hat damals wie heute eindeutige Konsequenzen und steht daher im Widerspruch zu Demokratie und Menschenrechten. Die Relativierung dieser Widersprüche stellt eine Gefährdung unserer Demokratie und der auf den Menschenrechten basierenden Rechtsordnung dar.
Friedrich Wegenstein
Friedrich Wegenstein, Jahrgang 1951, ist studierter Betriebswirt. Über 30 Jahre war er erfolgreich als selbständiger Berater in der Wirtschaft tätig. In dieser Zeit stieß er, bedingt durch seine philosophische Neugierde, ständig auf den Widerspruch zwischen den einseitigen Interessen unserer materiellen Welt und den tatsächlichen Lebensnotwendigkeiten.
Die Auseinandersetzung mit der menschenverachtenden Ideologie des Dritten Reiches (basierenden auf einem falschen Evolutionsverständnis) führte ihn zu der Ansicht, dass wir menschenverachtendes Denken und Handeln nur überwinden können, wenn möglichst vielen Menschen humanistische Bildung zugänglich und eigene Entwicklung möglich ist.
Demokratie Faschismus Fremdenfeindlichkeit Gleichberechtigung Freiheit Nationalismus Aufklärung