Wie in Übereinstimmung mit internationalen Befunden mehrfach belegt werden konnte, leiden Angehörige von Betroffenen einer Substanzgebrauchsstörung ebenfalls unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Belastungen sowie emotionalen und finanziellen Sorgen. Der Beratungs- und Behandlungsanspruch von Angehörigen wird in Deutschland jedoch nach wie vor nicht bedarfsgerecht erfüllt. Im Rahmen eines empirischen Forschungsdesigns wird untersucht, wie adressat:innenorientierte Angebote für den Bereich der medizinischen Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen aus Perspektive der Angehörigen gestaltet werden sollten, um angemessene und innovative Handlungsempfehlungen für diese Zielgruppe aussprechen zu können.
Larissa Hornig
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