Wie lassen sich Unternehmen rechtlich wirksam zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten – ohne gleichzeitig Innovations- und Handlungsspielräume übermäßig einzuschränken? Diese Arbeit geht der umstrittenen Idee von „Safe Harbor“-Ausnahmen im Rahmen der EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) nach. Sie erläutert zunächst die methodischen Grundlagen und untersucht bestehende Beispiele in anderen Rechtsgebieten, bevor sie die Vorschläge auf europäischer Ebene kritisch bewertet. Auf dieser Grundlage entwickelt die Autorin ein differenziertes Modell, das Unternehmen Rechtssicherheit bietet und zugleich den Rechtsschutz Betroffener stärkt.
Maren Leifker
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