Der Ausschluss der Kostenerstattung ist eine der zentralen Regelungen des Arbeitsgerichtsverfahrens. In Abweichung zum allgemeinen Prinzip der Kostenerstattung im Obsiegensfall trifft § 12a ArbGG eine Sonderregelung für die Parteien des erstinstanzlichen arbeitsgerichtlichen Urteilsverfahrens. Seit jeher wird dies mit dem Ziel der „Verbilligung“ des Rechtsstreites begründet. Neben der umfassenden Darlegung der historischen Entwicklung der Vorschrift wird in dem Werk den Fragen nachgegangen, welche Auswirkungen die Regelung in arbeitsgerichtlichen Streitigkeiten haben kann und ob die Regelung (noch) mit verfassungs- und unionsrechtlichen Vorgaben vereinbar ist.
Marc Becker
compatibility § 12a Abs. 1 S. 1 ArbGG arbeitsgerichtliches Urteilsverfahren constitutional law exclusion of reimbursement of costs Arbeitsrecht first instance proceedings Arbeitsverfahrensrecht Ausschluss der Kostenerstattung labor court proceedings erstinstanzliches Verfahren labor law Sonderregelung objective of reduction of costs Unionsrecht