Kriegsdrohung, Sanktionen, zerstörte Umwelt dominieren unser aktuelles Bild des Irans. Frauen in schwarzer Verhüllung und unterdrückt. Teddy und seine Begleiterin korrigieren ihr Bild in Begegnungen.
Ein Besuch von Teddy und Helga im Iran, vor allem Begegnungen mit Frauen und Mädchen, hat die beiden zu einer differenzierenderen Betrachtung angeregt.
In neuester Zeit werden Schlagzeilen von angsteinflößenden Begriffen wie Krieg, Sanktionen und auch zerstörte Umwelt dominiert.
Vor unserem inneren Auge tauchen Bilder von glanzvoll und exotisch geschmückten Damen im Harem auf, die ihren Körper lustvoll beim Bauchtanz präsentieren oder von schwarz verhüllten Figuren, deren Leben sich fern der Öffentlichkeit in schmachvoller Unterdrückung abspielt. So malen wir uns Frauen in Iran aus. Romantische Verklärung einer Vergangenheit oder fehlende Kenntnis in der Gegenwart.
Teddy hat, mit Helga an der Seite, einen kleinen Einblick in heutiges iranisches Frauenleben erhalten, das Überraschendes, Widersprüchliches, Buntes unter schwarzer Verhüllung offenbart.
Helga Merkelbach
Helga Merkelbach wuchs in einem kleinen Dorf auf. Als Erwachsene erfüllte sie sich ihren Wunsch, die "große weite Welt" zu sehen, sie arbeitete als Lehrerin außer in Bremen auch in England, Äthiopien und Brasilien. Mit der Freundschafts- und Friedensorganisation SERVAS reist sie und verbringt Zeit mit Menschen verschiedenster Herkunft So erhält sie Einblick in deren Leben in vielen Ländern der Welt.
Sie fotografiert und schreibt aus ihrem eigenen Blickwinkel, manchmal aus dem ihrer GastgeberIn, manchmal aus dem ihres Teddys, der sie auf ihren Reisen begleitet.
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