Teddy reist mit seiner Begleiterin nach Armenien und entdeckt Schönheit, Widersprüchliches und Überraschendes in der Hauptstadt Yerevan.
Ich, Teddy, war gerade von einer Freundin zurück, als Helga mich in ihre Tasche packte und mit mir gen Osten reiste. „Warum ausgerechnet Armenien?“, fragte ich, „Ein kaum anerkannter Völkermord, ein Relikt der Sowjetunion. Nicht einmal die Mehrheit der Armenier selbst lebt dort!“ „Aber alle Diaspora-Armenier lieben Armenien als ihre Heimat!“ Wir sahen die Sehenswürdigkeiten. Wir hörten die Klänge und Geräusche der Hauptstadt Yerevan. Wir schmeckten viele Leckereien. Wir sprachen mit den Menschen. Wir rochen den Gestank und die Düfte. Und wir spürten die Ausmaße unserer Eindrücke in Beinen und Rücken.
Helga Merkelbach
Helga Merkelbach wuchs in einem kleinen Dorf auf. Als Erwachsene erfüllte sie sich ihren Wunsch, die "große weite Welt" zu sehen, sie arbeitete als Lehrerin außer in Bremen auch in England, Äthiopien und Brasilien. Mit der Freundschafts- und Friedensorganisation SERVAS reist sie und verbringt Zeit mit Menschen verschiedenster Herkunft So erhält sie Einblick in deren Leben in vielen Ländern der Welt.
Sie fotografiert und schreibt aus ihrem eigenen Blickwinkel, manchmal aus dem ihrer GastgeberIn, manchmal aus dem ihres Teddys, der sie auf ihren Reisen begleitet.
Armenien Yerevan Genozid Samtene Revolution