Eine erste theoretische und didaktische Auseinandersetzung mit "historischen Memes" und ihrer Wirkungsweise, Stilmittel, Potenziale in der Schulpraxis und historischer Triftigkeit.
Die Einbindung von Alltagserfahrungen in den Unterricht gilt schon immer als grundlegendes Motiv der modernen Didaktik. Logische Folge sollte daher nicht nur eine hardware-orientierte zeitgemäße Optimierung der Klassenräume und Schulgebäude sein, sondern auch der gezielte Fokus auf die Software und digitale Erzeugnisse.
Eines dieser aktuellen Internetphänomene, die sowohl für geistreiche Späßchen als auch seriöse Informationsweitergabe verwendet werden, sind die sogenannten Memes: Meist – aber nicht immer – eine humoristische Bild-Text-Komposition, die ihre Einzelelemente in einen fremden, irritierenden Kontext stellt.
Um ihr Wesen greifbar zu machen und ihr didaktisches Potenzial zu analysieren, werden sie ausführlich mit einem analogen Vorläufer, der Karikatur, verglichen und anschließend diverse Einzelwerke auf historische Stichhaltigkeit, popkulturelle Referenzen und Aussageabsicht hin untersucht.
Kevin Bury
Geboren im beschaulichen Südbaden, direkt an der schweizerischen Grenze. Äußerst durchschnittlich in der Schule, im Arbeitsverhalten und im Leben. Großes Talent im "Durchmogeln" und "dem Ärger unauffällig entschwinden". Vorlieben für Realismus, Skeptizismus, digitale Zeitverschwendung, nerdige Nischenthemen, Humor in all seinen Facetten und gechillte Aufenthalte in Bars mit großer Auswahl an gold-gelben Schaumsüppchen.
Nebenbei relativ erfolgreich Deutsch, Geschichte und Politik auf Lehramt studiert.
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