Auf dieser so zerstörten Welt schallen plötzlich Laute der Zufriedenheit, sorglos dahintreibende Gelassenheit, die dem Lichtkönig vollkommen unbekannt war.
(Kapitel: "Lichtkönig")
Augenaufschlag. Schwarz.
Kaltes Licht der Sonne durch das Fenster winselnd, mich anbettelnd aufzustehen.
Winter.
Kalte Luft dringt unvermeidlich durch Schlüssellöcher, so durch jene meine.
Erinnerungen an Dialoge mit Schatten der Zukunft, wie sie gestern bereits waren und morgen sein werden. Konstanz ist Stillstand, trotz langsam schreitender Zeit. Stagnation des menschlichen Denkens, alles andere voranschreitend.
Mein Körper richtet sich auf, konträr des Geistes, welcher fallend in unendlichen Tiefen der Seele verweilt.
Nicht Intelligenz. Nicht Intellekt. Nicht Geist. Seele.
......
(Kapitel: "Erwachen")
Dominik Bätz
Gymnasialer Abschluss.
Studium der Philosophie, Germanistik, Theologie, Pädagogik. Katharsis als Antrieb für Schriftstellerei
Inspirationsquellen:
Arthur Schopenhauer
Philipp Mainländer
Thomas Bernhard
Emil Cioran
Albert Camus / Jean-Paul Satre
Arno Gruen
Franz Kafka
Albert Caraco
Ulrich Horstmann
Mohandas Gandhi
Hermann Burger
Friedrich Nietzsche
Weitere Interessensgebiete: Psychologie
Philosophie Dominik Bätz Facies Hippocratica Depression Melancholie Nihilismus