In seinen Erinnerungen erzählt der Autor Erich Adler seine Zeit als junger Mann, beginnend mit dem Jahr 1931 in Berlin bis zu seiner Rettung 1945 aus dem Ghetto Theresienstadt.
In seinen Erinnerungen erzählt der Autor Erich Adler seine Zeit als junger Mann, beginnend mit dem Jahr 1931 in Berlin bis zu seiner Rettung 1945 aus dem Ghetto Theresienstadt. Seine Musik rettete ihm mehrmals das Überleben. Doppelt gestraft durch seine jüdischen Wurzeln und „kapitalistische“ Herkunft verlor er zweimal sein Hab und Gut. Doch er blieb immer eine Frohnatur.
Seit 1969 lebte er mit seiner Familie in Deutschland. Er starb im Mai 1982.
Erich Adler
Erich Adler
geb. 26. April 1911 in Königsberg a.d. Eger
gest. 7. Mai 1982 in Düsseldorf
Beruf: Komponist, Bratscher, Pianist, Dirigent, Unternehmer
Verfolgung/Exil: Gefängnis Pankrác Prag; KZ Hagibor Prag, Ghetto Theresienstadt
Stationen:
1936/1937 Flucht aus Berlin nach Cheb (Tschechoslowakei)
1939 Inhaftierung im Prager Gefängnis Pankrác
1941 Zwangsarbeit in Klatovy
1943 Deportation ins KZ Hagibor in Prag
1945 Überstellung in das Ghetto Theresienstadt, dort befreit am 11. Mai 1945
ab 1945 Verfolgung in der Tschechoslowakei als Deutscher im Rahmen der Umsetzung der Benes-Dekrete und als Jude im Umfeld des Slánsky-Prozesses (Inhaftierung und Berufsverbot)
1969 Flucht nach Österreich, dann Übersiedlung nach Deutschland
Denunziation Deportation Gefängnishaft Ghettohaft Juden KZ-Haft Theresienstadt Hagibor Lagerkapelle Komponist