Band 2 des Erfolgstitels: Neue Hoffnungsorte im deutschen Osten
Nach dem großen Erfolg seines ersten »Oasen«-Bandes legt der bekannte Bürgerrechtler Frank Richter nach. Denn es gibt noch viel mehr Orte und Projekte im Osten Deutschlands, die es zu entdecken lohnt! Als Herausgeber führt er Sie zu 22 besonderen Orten zwischen Gingst auf der Insel Rügen und Carlsfeld im Erzgebirge. Über 50 Autoren erzählen in eindringlichen Innen- und Außensichten von Menschen mit Ideen, bemerkenswerten Projekten und Möglichkeiten zur Begegnung. Dabei ergibt sich ein ganz anderes Bild vom Osten, als man es aus den Medien oft kennt. Hier begegnen Sie nicht Resignation und Rückzug, sondern Aufbruch und Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Gestaltungswillen. Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise durch den ländlichen Osten – und kommen Sie inspiriert zurück! Mit einer übersichtlichen Karte mit allen im Buch vorgestellten »Oasen«.
• 22 neue Entdeckungen von Ostsee bis Erzgebirge
• Mit einem Geleitwort von Margot Käßmann
• Mit Beiträgen von Hans-Eckardt Wenzel, Bernd-Lutz Lange, Gesine Schwan, Friedrich Dieckmann u.a.
Orte und Autoren:
Bad Wilsnack: Jochen Purps, Katharina Jany
Bolz (Rosinenberg): Jana Stuchlik, Joachim Glogowski
Burgk: Katrin Gersdorf, Anja Klötzing
Carlsfeld: Robert Wallschläger, Torsten Tannenberg
Dresden, Nordfriedhof: Peter Richter, Paul Benedikt Glatz
Friedrichsbrunn: Hartmut Bick, Bischof Christian Stäblein
Gingst/Waase: Joachim Gerber, Justus H. Ulbricht
Güstrow: Bernhard Parsch, Farid Suleiman
Herrnhut: Andreas Herrmann, Sylvia Mebus
Herzberg: Stephanie Kammer, Thomas Bruhn
Ivenack: Helen Andrews, Sigurd Fröhner
Jamel: Frank Richter, Birgit Lohmeyer
Kleinmecka: Robert Herrmann, Bastian Wierzioch
Leipzig-Wahren: Bischof Heinrich Timmerevers, Steffen Held, Wolfram Nagel, Juliane Nagel
Meißen: Maria Fagerlund, Razan Albarhoum, Bernd Oehler
Merseburg: Ulrich Krausemann, Christoph Maier
Petersberg: Sr. Martina Stieber, Roland Löffler
Saalfeld: Lutz Langer, Peter Heuchel
Schmochtitz – Smochćicy: Rafael Ledschbor, Holger Böhme
Stapelburg und Siebenbürgen: Jenny Rasche, Romani Rose
Storkow: Jenny Jürgens, Anette Reiß
Zollbrücke: Thomas Rühmann, Jürgen Nitschmann
144 Seiten, 17 x 24,5 cm, gebunden, mit zahlreichen Farbfotos
Frank Richter
geb. 1960 in Meißen, Politiker, Theologe und Bürgerrechtler, engagierte sich während der Friedlichen Revolution für den Dialog zwischen Demonstrierenden und Regierungsmitgliedern, nach der Wende u.a. Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche Dresden, zwischen 2019 und 2024 Abgeordneter im sächsischen Landtag.
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Die Sieger der Friedlichen Revolution waren nicht immer die Gewinner. In diesem Buch lernen Sie Menschen kennen, die aus den neuen Möglichkeiten ihres Lebens etwas gemacht haben. Bei jenen "Oasen im Osten" ist keine dabei, die sich beim Näherkommen als Fata Morgana buchstäblich in heiße Luft auflöst. Hier bleiben alle Konturen erhalten. Eine Oase war schon für so manchen Menschen die Rettung, weil er endlich seinen quälenden Durst stillen konnte. Wenn es Sie in unserer wirren Welt voller schlechter Nachrichten nach positiven Geschichten dürstet, dann haben Sie das richtige Buch gefunden.
Bernd-Lutz Lange
Erneut hat Frank Richter Oasen in Ostdeutschland entdeckt, originelle Orte mit liebevollem Blick beschrieben und den Leserinnen und Lesern vorgeführt, wie Juwelen im Licht. Man möchte sofort hinfahren und sie selbst anschauen und erleben.
Gesine Schwan
Oasen versprechen Kamelen und Menschen nach langen beschwerlichen Reisen durch die Wüste Wasser und Schatten. Frank Richters Oasen-Katalog vermag wohl ähnliches für Skeptiker und Neugierige. Orte, an denen dem Destruktiven Macht entzogen wird und wir auf neue, betörende Weise an Geschichte und Augenblicke unserer Regionen erinnern, tauchen auf, um der Schönheit Willen, die uns zu bewahren vermag vor den wachsenden Wüsten.
Hans-Eckardt Wenzel
Frank Richter hat Recht, Ostdeutschland hat beeindruckende kleine und große Städte zu bieten, eine unfassbar schöne Seenlandschaft, herzliche Menschen, deftige Mahlzeiten und eine große beeindruckende Geschichte. Natürlich liegen mir die Kirchen besonders am Herzen. Und ich bewundere, wie um ihren Erhalt gekämpft wird – übrigens nicht nur von Christinnen und Christen.
Margot Käßmann
Was ist deutsch? – Die alte Frage geistert immer wieder in einem Volk, das spät zu einem eigenen Staat fand, ihn durch Schuld verbrecherischer Regenten wieder verlor und erst nach vielen Jahrzehnten kriegsbedingter Teilung wiederfand. In diesem Buch ist sie so anschaulich wie umfassend beantwortet. Es gibt uns Bilder einer Heimat, die räumlich wie zeitlich weit gefasst ist; sie reichen von der achthundertjährigen Eiche in Ivenack, Deutschlands ältestem Lebewesen, bis zu Ernst Barlachs schwebendem Engel in Güstrow und von Herrnhut, der Siedlung böhmischer Glaubensflüchtlinge, bis zu dem Dominikanerpater Aurelius Arkenau, der in einem Leipziger Kloster Juden und Kommunisten, Deserteure und Zwangsarbeiter vor einer tödlichen Staatsmaschinerie rettete. Es ist ein Buch der Kunst- und der Naturschönheiten, das uns Orte der Heimat als Stätten mannigfaltiger Selbstvergewisserung erschließt: Tiefenlotungen als Anhaltspunkte in Zeiten der Rat- und der Rastlosigkeit.
Friedrich Dieckmann
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