Ein Hubschrauberpilot verübt Fahnenflucht. Aus dem System der besonderen Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes. Um sich in die relativ unberührte Bergwelt zu flüchten.
Ein Hubschrauberpilot verübt Fahnenflucht. Aus dem System der besonderen Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes. Um sich in die relativ unberührte Bergwelt zu flüchten. Weil er das Ende der Menschheit mit allen erdenklichen Grausamkeiten nicht miterleben will. Er schildert seine zunehmende Vereinsamung. Welche er im Gegensatz zu religiösen Einsiedlern der Vergangenheit ganz anders empfindet. Der französische Schriftsteller Jean de la Bruyère sagte das schon vor über 300 Jahren: "Nichts kann der Mensch weniger vermissen als den Menschen. Und ohne Liebe und Freundschaft kann man nicht mehr leben, wenn man sie einmal erlebt hat. Und die Verzweiflung über die eigene Dummheit wird größer, wenn man sie mit sich allein austragen muss." Weit nach seiner Vereinsamung kommt das Wunder LIEBE wieder zu ihm...
Siegfried Newiger
Seit der Jahrtausendwende sind in seriösen Massenmedien zunehmend Themen zur Überbevölkerung der Erde zu finden. Verbunden mit Prognosen zur Umsiedlung der Menschheit auf für sie bewohnbare Planeten und anderes mehr. Der Autor ist mit Robert Browning einverstanden: „Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und fragen: 'Warum?' Ich wage, von Dingen zu träumen, die es niemals gab, und frage: 'Warum nicht?'“ Weil er beide Seiten der Medaille sieht. Der Ich-Erzähler in "Doré ich komme" wählt die Einsamkeit, um nicht gleichzeitig mit der Menschheit zu vergehen. Obwohl er genau weiß, dass auch er sterblich ist. Der Autor hat mit Fantasie geträumt. Von Liebe...
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