Kalle, ein neunjähriger Eifeler Junge, ist ein Fledermaus-Fan. Die mit den Händen fliegenden Flugakrobaten faszinieren ihn.
"Kalle und die Nachtjäger der Eifel" ist ein Natur-Buchtipp der Deutschen Akademie für Kinder-und Jugendliteratur und hat deren Gütesiegel erhalten. In der Buchempfehlung heisst es: " Ein engagiertes Sachbuch mit zahlreichen Abbildungen und informativen Texten, das nicht nur Kinder begeistern wird."
Kalle, ein neunjähriger Eifeler Junge, ist ein Fledermaus-Fan. Die mit den Händen fliegenden Flugakrobaten faszinieren ihn. Er lädt Kinder und Jugendliche ein, ihn auf seinen abenteuerlichen Fledermausexpeditionen zu begleiten, denn die vielfach gefährdeten Fledermäuse brauchen Freunde. So fährt er mit seinem Mountainbike die Windräder auf den Eifeler Höhen ab, um verletzte Fledermäuse zu retten. Sein blinder Freund begleitet ihn auf einer seiner Expeditionen in einen Fledermaustunnel und in ein Bibertal. Der Freund „sieht“ - wie die Fledermäuse - mit den Ohren. Fledermäuse haben zwar Augen, aber als Nachtjäger nutzen sie das Echo ihrer Ultraschallrufe. Sein Freund macht es ihnen nach. Er beherrscht die Klick-Sonartechnik, orientiert sich mit seinem feinen Gehör an dem Echo seines Zungenschnalzens. Er kann Fledermäuse an den Geräuschen erkennen, die ihre Ultraschallrufe im Bat-Detektor machen. Der Detektor macht die Rufe für den Menschen hörbar.
Bei einer Expedition in eine Fledermaushöhle bringt sich Kalle selbst in Gefahr. Er besucht das Mayener Grubenfeld, eine beliebte Fledermausherberge an einem erloschenen Eifel-Vulkan. Den Höhepunkt seiner Expeditionen bildet ein Besuch der Dinosaurier im Berliner Naturkundemuseum und der Blut trinkenden Vampirfledermäuse im Berliner Zoo.
Nach der Lektüre der Geschichten wissen die Leser bereits viel über Fledermäuse. Sie können das Wissen durch einen Besuch der Fledermausakademie überprüfen und erweitern. Die Akademie bildet das Schlusskapitel des Buches. Das Buch ist ein spannender Lesestoff. Es erschließt und veranschaulicht mit vielen Fotos die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse.
Rainer Nahrendorf
Rainer Nahrendorf war Schulsprecher eines Hamburger Gymnasiums. Er studierte politische Wissenschaften an der FU Berlin. Nach dem Examen als Diplompolitologe organisierte er zwei Wahlkämpfe in seiner Vaterstadt Hamburg und arbeitete als Assistent des Privatbankiers und Bankenpräsidenten Alwin Münchmeyer. 1972 wechselte er zum Handelblatt. Der Redaktion gehörte er 34 Jahre an. Mehr als zwölf Jahre war er Chefredakteur. Heute arbeitet er als Buchautor. Bereits erschienen sind unter anderem: Der Unternehmer-Code; Die Chancengesellschaft; Wieviel Lüge verträgt die Politik?; Kalle und die Nachtjäger der Eifel; Geier Georg auf der Flucht; die Gauner der Lüfte, der Kormorankrieg und die schönsten Radtouren der Eifel ( Mitautor H.-G. Boßmann).
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