Die Dissertation befasst sich mit der Entwicklung eines netzdienlichen und nutzerorientierten Lademanagementsystems für Elektrofahrzeuge und dessen Einsatzmöglichkeiten.
Die Dissertation befasst sich mit der Entwicklung eines Lademanagementsystems für Elektrofahrzeuge. Im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen soll dieses in der Lage sein, die Ladeflexibilität der Elektrofahrzeuge sowohl für netz- als auch für marktdienliche Zwecke einzusetzen, ohne dabei die Mobilität der Fahrzeugnutzer einzuschränken. Auf diese Weise soll der für eine verstärkte Elektromobilität benötigte Netzausbaubedarf vermieden oder zumindest erheblich reduziert und die Flexibilität der Ladevorgänge dem Gesamtsystem verfügbar gemacht werden. Grundsätzlich soll dadurch der volkswirtschaftliche Aufwand der Netzintegration einer verstärkten Elektromobilität verringert und ein Beitrag zur Ausgestaltung eines effizienten Energieversorgungssystems geleistet werden.
Insgesamt werden die Auswirkungen einer verstärkten Elektromobilität auf das elektrische Netz bestimmt, die Entwicklung des Lademanagementsystems und die zugehörogen Felduntersuchungen beschrieben und die marktdienlichen Einsatzmöglichkeiten des Lademanagementsystems dargestellt und bewertet.
Roman Uhlig
Roman Uhlig ist seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für elektrische Energieversorgungstechnik der Bergischen Universität Wuppertal und leitet dort die Forschungsgruppe "Intelligente Netze und Systeme". Sein Forschungsschwerpunkt ist die dezentrale Verteilnetzautomatisierung mit besonderem Fokus auf die optimierte Systemintegration der Elektromobilität. Hier entwickelte er unter anderem ein netzdienliches und nutzergerechtes Lademanagementsystem für Elektrofahrzeuge, wodurch er besondere Kenntnisse in den Bereichen der Netzautomatisierung, dem Fahrzeuglademanagement, den Netzauswirkungen der Elektromobilität und der Vermarktung der Ladeflexibilität erlangte
Elektromobilität Smart Grid Verteilungsnetzautomatisierung Lademanagement Flexibilität