Mitte des 19. Jhdt. In Thüringen: Die jüngste Tochter eines Holzfällers muss sich mit 14 Jahren als Magd verdingen. Sie wird ein uneheliches Kind bekommen. Wird sich das Geheimnis um den Vater lüften?
Mitte des 19. Jhdt. spielt die Geschichte. Im kleinen Ort Möhrenbach in Thüringen wird ein Mädchen geboren. Luise Auguste wird sie genannt. Jüngste Tochter des Holzfällers Heiter.
Die ärmlichen Verhältnisse zwingen Luise, sich bereits mit 14 Jahren als Magd zu verdingen. Drei Jahre dient sie in Breitenbach. Dann zieht sie weiter. In Köditz lernt sie ihren Mann August kennen. Sie heiraten. Drei Kinder haben sie miteinander. Im einem Gasthaus dienen sie. Bewirten den Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Eines Tages brennt die Scheune ab. Der Wirt wird tot unter den Trümmern gefunden und die Wirtin trifft der Schlag.
Sie können nicht bleiben und ziehen weiter nach Aschau. Doch hier ist ihnen wenig Glück beschieden.
Barbara Beekmann
Barbara Beekmann. Geboren 1942. Aufgewachsen in Thüringen. Lebt in Leipzig.
Die gelernte Buchhändlerin studierte Philosophie an der Friedrich Schiller Universität
in Jena.
Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
In ihren Geschichten sucht sie Antworten auf Fragen des menschlichen Zusammenlebens.
Barbara Beekmann erzählt von Liebe und Vertrauen aber auch von Lüge,
Misstrauen und Verrat.
Den Stoff für ihre Erzählungen nimmt sie aus eigenem Erleben und verbindet es mit fiktivem
Geschehen zu einem einheitlichen Ganzen.