Eine Sammlung von teilweise haarsträubend übertriebenen gereimten Schandmaulsatiren im derben Balladenstil. Schmäh- und Spottgedichte in der Nachfolge großer Lästerzungen, wie etwa Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Karl Kraus, Kurt Tucholsky etc., deren Treffsicherheit und kunstvoll geschliffene Perfektion Vorbild gestanden haben. Die Prosa im zweiten und dritten Teil geht ohne gereimte Umschweife zur Sache und knöpft sich in pointierter Verknappung das weite Feld gesellschaftlichen Unwesens vor.
Eine Sammlung von teilweise haarsträubend übertriebenen gereimten Schandmaulsatiren im derben Balladenstil. Schmäh- und Spottgedichte in der Nachfolge großer Lästerzungen, wie etwa Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Karl Kraus, Kurt Tucholsky etc., deren Treffsicherheit und kunstvoll geschliffene Perfektion Vorbild gestanden haben. Die Prosa im zweiten und dritten Teil geht ohne gereimte Umschweife zur Sache und knöpft sich in pointierter Verknappung das weite Feld gesellschaftlichen Unwesens vor.
Mal wieder den anspruchsvolleren Teil des Zwerchfells kitzeln.
Mit der Lektüre dieses Gedicht- und Prosabandes wird der Kapitalismus zwar nicht wieder schön, aber unsere Kontamination durch ihn ein klein wenig bewusster.
Robert Gernhardt kann nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein.
Schmäh- und Spottgedichte, die jeder braucht, schon allein um den tiefsitzenden Rachedurst wegen Schillers Glocke zu stillen.
Lesefutter für den literarisch ambitionierten Wutbürger.
Peter Franz Schmitt
Peter F. Schmitt, 1944 von einer niedersächsischen Mutter auf einem Bahnhof im Rhein-Mosel-Gebiet in die Welt gesetzt, emigrierte in Jugendjahren aus Postnazi-Adenauer-Deutschland zur christlichen Seefahrt, strandete ein paar Jahre in Skandinavien, gelangte später während der Ära der Berufsverbote nach Westberlin, wo er Philosophie, Historiographie, Musik und Kommunikationswissenschaft studierte. Nach der Promotion lebte er als selbständiger Übersetzer in Berlin und zeitweilig in Flensburg. Zurück in Berlin konzentrierte er seine Kreativität vorrangig auf den musikalischen Sektor und schrieb ein Dutzend Jazzkompositionen, darunter auch für Big Bands. Sein hiermit vorgelegtes Debüt in Sachen Satire und Lyrik verdankt sich keinem plötzlichen Musenkuss, sondern ist Ergebnis einer jahrelangen Beschäftigung mit großen Vorbildern des Genres.
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