Die 27-jährige Lula berichtet von ihrem Freiwilligendienst in Togo. Sie arbeitet mit sehbehinderten Schülern in einem Collège und lebt zusammen mit fünf quirligen Gastschwestern in einer Gastfamilie. Sie bereist die Region und ist immer wieder fasziniert und befremdet zugleich von ihren Erlebnissen.
Das Buch vermittelt eine Vorstellung davon, was ein Freiwilligendienst in einem der ärmsten Länder unserer Welt bedeuten kann. Es richtet sich an Menschen, die sich über einen Freiwilligendienst in Togo informieren möchten oder die einfach nur auf eine gedankliche Reise nach Afrika gehen und an Lulas Erfahrungen teilhaben möchten. Obwohl immer wieder praktische Tipps in die Erzählungen und Berichte einfließen, ist dieses Buch kein Ratgeber, sondern ein Erfahrungsbericht und eine persönliche Geschichte.
Lula Fierro
Kurz vor meinem Freiwilligendienst beendete ich mein sozialwissenschaftliches Studium. Für die Stellensuche mit anschließendem Arbeitsalltag fühlte ich mich aber noch nicht so recht bereit. Nach sechs – mal mehr mal weniger langen – Jahren des Studierens, Lernens, Lesens und Schreibens wollte ich erst einmal etwas anderes sehen und erleben und es zog mich in die Ferne.
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