Auf einer Friedenskonferenz in Rom beginnt die ambivalente Freundschaft zwischen der israelischen Schriftstellerin Lizzie und dem palästinensischen Journalisten Nadim. Verfeindet und verbunden gleichermaßen beschließen sie, die Welt des jeweils anderen zu erkunden – er filmend, sie schreibend. Aber das gegenseitige Misstrauen sitzt tief, in den beiden wie in ihrem Umfeld. Sie begreifen, dass sie dieselbe Irrenanstalt bewohnen, nur in verschiedenen geschlossenen Abteilungen. Wieder und wieder stockt das gemeinsame Projekt. Kann es trotz der unterschiedlichen Positionen umgesetzt werden? Das NDR-Hörspiel führt uns hautnah und sensibel an das scheinbar unlösbare Dilemma des Nahost-Konflikts heran: klug, aberwitzig und entwaffnend.
Hörspiel mit Corinna Kirchhoff, Felix Knopp
1 CD | ca. 1 h 11 min
- Das Hörspiel zum Nahostkonflikt: außergewöhnlich und fesselnd
- Über 70.000 verkaufte Bücher der Autorin
- Prominentes Sprecherensemble
- Hochwertige Produktion des NDR
Lizzie Doron
Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman »Ruhige Zeiten« wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeanette-Schocken Preis, 2018 den Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung. 2019 war sie Friedrich Dürrenmatt Gastprofessorin für Weltliteratur an der Universität Bern. Lizzie Doron lebt in Tel Aviv und Berlin.
Israel Palästina Naher Osten Doku-Roman Reportage-Roman Verständigung Nahostkonflikt Jerusalem Tel Aviv Konfliktlösung Neuerscheinung 2021
»Ein intimes Psychogramm der israelischen und palästinensischen Gesellschaft.« WDR 5
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