Ein Serienmörder terrorisiert die kleine Hafenstadt La Rochelle. In fünf verregneten Nächten hat er scheinbar wahllos fünf Frauen ermordet, die Polizei ist ratlos. Nur der schüchterne jüdische Schneider Kachoudas kennt den Täter. Es ist sein Nachbar, der angesehene Hutmacher Léon Labbé. Das hat er zufällig im Café de Colonnes herausgefunden, wo die Herren, die sonst nichts verbindet, beide abendlich verkehren. Doch Kachoudas geht nicht zur Polizei. Die ausgesetzte Belohnung würde dem Schneider einige Sorgen nehmen, doch er weiß, dass man ihm, dem Einwanderer, keinen Glauben schenken wird. Er beginnt den Hutmacher zu verfolgen und gerät gegen seinen Willen in den Bann des Bösen.
Ungekürzte Lesung mit Heikko Deutschmann
5 CDs | ca. 6 h 20 min
- Neuübersetzung
- Mit einem Nachwort von Mirko Bonné
- 1982 von Claude Chabrol mit Michel Serrault und Charles Aznavour in den Hauptrollen verfilmt
Georges Simenon
Georges Simenon (* 13. Februar 1903 in Lüttich † 4. September 1989 in Lausanne) gilt als der »meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, in einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Das bedeutende Werk des manischen Schreibers umfasst 75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und über 150 Erzählungen. Mit seinem schnörkellosen Stil und seiner Sensibilität für Atmosphäre gewann Simenon zahlreiche berühmte Bewunderer, darunter Winston Churchill und Ferdinand von Schirach.
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»Simenon auf dem Höhepunkt seiner Kunst.« The Daily Telegraph
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