Haben Sie sich schon mal gefragt, warum manche Menschen unbedingt mit Verstorbenen arbeiten wollen? Wie normal kann das sein oder sind diese Leute vielleicht verrückt oder sogar komplett verloren? Judith Brauneis war noch sehr jung, als sie sich entschieden hat, »Frollein Tod« zu werden. Sie folgte dem Ruf des Todes, der sich scheinbar mit ihr anfreunden wollte, und richtete sich in der Pathologie ein. Fachlich, sachlich, aber ebenso locker und mit einer extra Prise Humor erzählt die Leichenpräparatorin von ihrer Arbeit mit den Toten und wie sie dadurch zu sich selbst und ihrer wahren Bestimmung fand. »Frollein Tod« schildert offen und einfühlsam, wie sie in ihrer begleitenden Tätigkeit als Notfallseelsorgerin stark genug wurde, Tragödien ins Gesicht zu blicken, und sanft genug, denen, die leiden, Unterstützung und Mitgefühl zu schenken.
Chefin der Pathologie der TUM gibt Einblicke in die Zusammenarbeit mit den Toten
Aktuelle Themen: Tod, Corona, Sterbebegleitung
Ein kluger und erfrischend anderer Blick auf eines unserer größten Tabus: den Tod
Brauneis ist Präparatorin und Notfallseelsorgerin und gibt ihr Wissen auch in Seminaren weiter
Frollein Tod
Judith Brauneis ist ausgebildete medizinische Präparatorin und Notfallseelsorgerin. Seit 1998 leitet sie den Sezierbereich der Pathologie der Technischen Universität in München. Unter ihrem Pseudonym »Frollein Tod« erzählt sie auf zahlreichen Veranstaltungen von ihrem spannenden Alltag als Sektionsassistentin und Trauerbegleiterin. Sie lebt mit ihrem Mann und Kater Ralle in Bayern.
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"Als Frollein Tod begann die Münchnerin Judith Brauneis [...] über ihre Arbeit zu berichten: Sie will aufräumen mit Vorurteilen, was in den Kellern der Pathologie geschieht" (tz, Oktober 2021)
"Brauneis [...] hat ein Buch über ihre Arbeit geschrieben, das heiter ist, den Leser aber nicht schont" (Süddeutsche Zeitung, 20.10.2021)
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