Man sagt Mensch mit speziellen Bedürfnissen, nicht Behinderter! Sprechverbote durchziehen unseren Alltag. Widersetzt man sich ihnen, läuft man Gefahr, im Namen der Political Correctness als rassistisch, frauenfeindlich oder homophob zu gelten. Wie es zu diesem Meinungsdiktat kommen konnte, zeichnet der Medieninformatiker Daniel Ullrich in seinem Buch eindrucksvoll nach: Er nennt die Interessen hinter dem Gutgemeinten, zeigt, welche Rolle die alten und neuen Medien dabei spielen, und macht an zahlreichen Beispielen klar: Sprechverbote erzeugen Spannungen in der Gesellschaft, die in eine starke Polarisierung münden. Die Folge: eine Spaltung unserer Gesellschaft.
Dieses Buch zeigt auf, wie wir tagtäglich in unserer Meinungsbildung manipuliert werden
Ein starkes Plädoyer für die Meinungsfreiheit
Jeder vierte Deutsche glaubt, dass man beim Aussprechen der eigenen Meinung »vorsichtig« sein sollte
Daniel Ullrich
Daniel Ullrich ist Forscher am Lehrstuhl für Medieninformatik der LMU München. Er promovierte zum Thema intuitive Interaktion und erforscht das Zusammenspiel von Mensch und intelligenten Technologien und sozialen Medien, insbesondere deren gesellschaftliche Relevanz und Aspekte wie (überhöhtes) Vertrauen und Urteilsbildung. Gemeinsam mit Sarah Diefenbach verfasste er das Buch Digitale Depression. Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern.
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