Die Abenteuer eines Molekularbiologen, der sich mit der kathollischen Kirche einläßt.
Alfred Err ist ein arbeitsloser Molekularbiologe. Sein Professor an der Zürcher Universität hatte ihn zu Unrecht der Datenmanipulation beschuldigt, um den lästigen Querkopf loszuwerden und ihm gleichzeitig die Karriere zu verderben. Als Arbeitsloser in Freiburg im Breisgau trifft Err die Innenarchitektin Nina. Sie zeigt Interesse an dem Sackgassenbewohner.
Geht es wieder aufwärts mit Err?
Es scheint so. Tage später erhält Err Besuch von zwei Geistlichen aus dem Vatikan. Sie bieten ihm die Stelle des Direktors eines Instituts für Moralbiologie an. Err soll die biologischen Aspekte theologischer Probleme bearbeiten, beispielsweise Gene identifizieren, die die Intensität des Glaubens steuern oder die fastenkompatible Gattungen von solchen abgrenzen, deren Verzehr Verdammnis brächte. Err akzeptiert.
Der Vatikan plant jedoch Wichtigeres als das Studium fastenkompatibler Gattungen ...
Urm Beter
Urm Beter heißt eigentlich Urmel Beter aber seine Freunde nennen ihn Urm. Auf dem südlichen Abhang des schwarzen Waldes fristet er zusammen mit der Kröte Migräne, den Weißtannen Zipf und Zapf und einer munteren Mäuseschar ein entbehrungsreiches, von Hobeln und Sägen gezeichnetes Leben. Urm besaß eine frommkatholische Großmutter, studierte aber dennoch die Biochemie der Mathematik. Er betrachtet sich daher als Bindeglied zwischen Religion und Naturwissenschaft.
Von Timmo Faust gibt es wenig zu berichten. Er soll sich eine Zeitlang in Heidelberg aufgehalten haben, sei aber inzwischen in Richtung Polarkreis verschwunden, hieß es in für gewöhnlich gut informierten Kreisen.
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