Mit der vorliegenden Arbeit soll ein Versuch unternommen werden, Bob Dylans Buch Tarantula (1971) einer sprachwissenschaftlichen Untersuchung zu unterziehen.
Mit der vorliegenden Arbeit soll ein Versuch unternommen werden, Bob Dylans Buch Tarantula (1971) einer sprachwissenschaftlichen Untersuchung zu unterziehen. Die Veröffentlichungen zu Werken Bob Dylans, auch die wissenschaftlichen, beschränken sich weitgehend auf seine Liedertexte und schließen Tarantula bei ihren Analysen aus. Darüber hinaus scheinen Untersuchungen zu Dylans Texten überwiegend von Literaturwissenschaftlern vorgenommen worden zu sein; sprachwissenschaftlich orientierte Arbeiten ließen sich bisher nicht finden. Eine Untersuchung der sprachlichen Formen von Tarantula ist jedoch naheliegend, da in diesem Buch fast durchgängig und auf unterschiedlichen Ebenen ungewöhnliche bzw. bizarre Strukturen konstruiert worden sind. Es wird in der folgenden Arbeit nur auf einige ausgewählte Arten der Anomalien eingegangen werden können. Das Ziel ist es, deren Zustandekommen und den Grad ihrer Abweichung vom Standardenglischen darzu-stellen. Abschließend wird versucht, die Auswirkungen, die diese Abweichungen auf die Verständlichkeit des Textes haben, zu bewerten.
Veronika Caspers
Dr. Veronika Caspers studierte Anglistik und Sprachwissenschaft in Bonn und Ohio (USA). 1992 schrieb sie ihre Magisterarbeit über Bob Dylans Buch Tarantula, die nun, anläßlich der Vergabe des Literaturnobelpreises an Bob Dylan, erstmals veröffentlicht wird.
Sie arbeitet als freiberuflicher Language Consultant und lebt am Bodensee.
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