Ein Schneider erhält den ehrenvollen Auftrag, einem Nobelpreisträger den Frack zu bauen.
Ein Herrenschneider erhält den ebenso seltenen wie ehrenvollen Auftrag, einem Nobelpreisträger für die Feierlichkeiten in Stockholm den Frack zu bauen. Während der Anproben und der Arbeit daran gerät er in die Fallstricke seiner eigenen dunklen Vergangenheit, in der Ruhm, Glanz, Niederlage und Versagen eng miteinander verknüpft sind. Das Leben des Nobelpreisträgers scheint überdies auf geheimnisvolle Weise mit dem seines Schneiders verbunden zu sein. Schließlich findet der Herrenschneider einen Weg, trotz seines Versagens seine Würde zu bewahren.
Gerhard Köpf
ehem. Literaturprofessor an verschiedenen Universitäten des In- und Auslandes, danach Gastprofessor für Psychopathologie und Literatur an der Psychiatrischen Klinik der LMU München. Diverse Preise für sein umfangreiches literarisches Werk (Jürgen Ponto-Stiftung; Preis der Klagenfurter Jury beim Ingeborg Bachmann-Preis; Villa Massimo Rom; Berliner Akademie der Künste, Wilhelm Raabe-Preis); Mitglied der Bayer. Akademie der Schönen Künste; lebt in München
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