Zuhören und Schweigen, so war es am besten – wenn da nicht, ich war gerade 9 Jahre, etwas
auf mich traf, was mein ganzes, weiteres Leben prägen sollte, ein Cello.
– wenn da nicht, ich war gerade 9 Jahre, etwas auf mich traf, was mein ganzes, weiteres Leben prägen sollte, ein Cello. Aber der Reihe nach, das war eben so, meine Eltern fuhren uns einmal die Woche nach Braunschweig zum Musikunterricht. Mein Bruder mit seiner Geige und ich spielte Klavier. Das machte mir aber wenig Spaß und so war es, dass dann einmal die Frage an mich gestellt wurde, ob ich nicht Lust hätte, ein gerade frei gewordenes Cello zu spielen. Ich hatte noch keine Vorstellung, ob das zu mir passen könnte, willigte aber ein. Eben das war das Entscheidende, dieses Cello................
Meine Erzählung ist ein Blick in mein Leben in Bezug auf Musik und einem Cello. Erzählt von 1946 bis heute. Sie will keine gründliche Biographie sein, sondern nur ein Teil meines Lebens, verbunden mit dem, dass ich bereits mit 14 Jahren meinen Weg allein ging, nach Berlin, als Student an der Musikhochschule und später als Meisterschüler bei verschiedenen Virtuosen. Darüber schrieb eine Lektorin: "ich habe mich in Ihre „Cellotöne“ eingelesen und bin sehr angetan. Sie erzählen sehr lebendig, sodass man fast vergisst, dass man am Lesen ist – ebenso könnte man Ihre Lebensgeschichte direkt von Ihnen erzählt bekommen, so fühlt es sich zumindest an. Ihre Sprache ist abwechslungsreich, Sie zeichnen damit schöne Bilder und es macht Spaß, weiterzulesen.
Auch inhaltlich hat Ihre Erzählung großes Potenzial, da es doch eine sehr außergewöhnliche Lebensgeschichte ist. Nicht nur bei Musikliebhabern kommt sie sicher gut an!"
Wolfgang Schulz
1956 - 60 erster Cellounterricht in Braunschweig
1960 - 64 Studium an der Musikhochschule Berlin
1965 - 67 Schüler von Maurice Gendron
1969 - 71 Studium in Freiburg
1970 Meisterkurs bei Pierre Fournier in Zürich
1971 - 2011 Stuttgarter Philharmoniker,
Gründer des "Duo Postiglione Stuttgart"
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