Jenny Jinya zeigt in ihren Comics die Vielfalt und Schönheit der Tierwelt und prangert gleichzeitig menschliches Fehlverhalten gegenüber Tieren an. Die meisten Geschichten sind sehr traurig und berühren auf herzzerreißende Art, aber gerade dadurch geben sie Hoffnung, denn jede vergossene Träne ist ein Beweis dafür, dass es noch nicht zu spät ist, einen anderen Weg einzuschlagen.
„Hiraeth“ steht für etwas, das einmal war, aber nun nicht mehr ist – und sehr fehlt. Dieses walisische Wort beschreibt ein weitverbreitetes Gefühl: eine tiefe Sehnsucht nach einem Ort, einer Person, einem Zuhause oder einer Zeit, die unwiederbringlich verloren sind. Eine unerreichbare Nostalgie … Was würden wir nicht alles geben, um diese Stimme, dieses Knarren, dieses Schnurren noch einmal zu hören oder diese Wärme noch einmal zu spüren – all das, was uns endgültig verloren gegangen ist.
Auch in ihrem zweiten Band macht Jenny Jinya auf rücksichtsloses Verhalten der Menschen gegenüber Tieren aufmerksam. Viele ihrer Geschichten sind von tiefer Traurigkeit erfüllt und rühren auf schmerzhafte Weise, wecken aber auch Mitgefühl, das vielleicht zu einem bedachteren und verantwortungsvolleren Umgang mit anderen Lebewesen führen kann.
Das walisische Wort „hiraeth“ wird in Lautschrift meist als [ˈhɪraɨ̯θ] oder [ˈhɪəraɪθ] angegeben, was in etwa wie „Hie-reith“ klingt. Es bezeichnet eine tiefe, nostalgische Sehnsucht oder Heimweh nach einem Ort, einer Zeit oder einer Person, die nicht mehr existiert. Die Aussprache ist zweisilbig: „Hie-reith“
Jenny Jinya
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