Im US-amerikanischen Fernsehen etablierte sich in den späten 1960er-Jahren der Begriff der Miniserie. Als ideeller Qualitätsgarant sollte diese Bezeichnung den aufwendigen Produktionen einen hohen künstlerischen Wert attestieren und sie so gleichzeitig von den weniger angesehenen Mehrteilern abheben. Es ist das Ziel dieser Bachelorarbeit, die Entwicklung der Miniserie in ihrem praxishistorischen Kontext periodisierend nachzuzeichnen und auf diese Weise ihren originären Charakter als Qualitätsprädikat hervorzuheben. Dabei soll dieser Text gleichzeitig erste Ansätze für eine umfassendere historische Poetik der Miniserie liefern und der gegenwärtigen Vernachlässigung des Forschungsgegenstandes entgegenwirken.
Phil Abendroth
Phil Abendroth, geboren 1992 in Gießen, studiert seit 2012 Filmwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
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