Heutzutage sind Kurzformate von der animierten Werbetafel bis zum endlosen Feed von Kurzvideos allgegenwärtig. Da mutet der Kurzfilm fast altmodisch an. CINEMA widmet sich diesem Spannungsfeld und untersucht narrative und ästhetische Gestaltungsfragen sowie die Frage der Verwertung und Verwertbarkeit jenseits der dezidierten Festivals. Der Kurzfilm wird in kurzen aber auch ausführlichen Essays und Interviews beleuchtet, nicht fehlen darf natürlich der Bildessay und die Seléction CINEMA mit den Rezensionen zum Schweizer Filmschaffen 2024/25.
"Alles ist kurz, der Kurzfilm will mehr" schreibt die Festivaldirektorin Maike Mia Höhne im gemeinsamen Beitrag von Direktor:innen von Kurzfilmfestivals. Diesem "Mehr" will dieser Band in unterschiedlichen Richtungen nachgehen und widmet sich dem Stand des Kurzfilms und anderer Kurzformate im Schweizer Filmschaffen.
Denn tatsächlich befinden wir uns in einer vor Jahren noch schier undenkbaren Sättigung von Kurzformaten um uns herum: von der animierten Werbetafel bis zum endlosen Feed aus Kurzvideos. In diesem Umfeld fühlt sich der Kurzfilm als eigene Form fast schon altmodisch an. Diesem Spannungsfeld gehen in diesem Band diverse Autor:innen nach. Ergänzt werden die Essays und Interviews wie immer durch ausführliche Filmkritiken in der "Sélection Cinema".
Für Fans des Kurzfilms, Filmschaffende, Filminteressierte und Schweizer:innen.
Anna Dafne Alessi
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"eine gelungene Übersicht des Themas" (Phosphor Kultur)
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