Der Film ist Teil einer außergewöhnlich breiten Rezeption des biblischen Hiobbuches in Kultur und Religionskultur seit seiner Entstehung vor etwa 2500 Jahren. Beginnend mit Michael Kehlmanns Verfilmung des bekannten Romans „Hiob“ von Joseph Roth analysiert der Band elf Spielfilme, die sich explizit oder implizit auf Motive und Themen des biblischen Hiobbuches beziehen, und untersucht, wie sie den Diskurs über die Hiob-Erfahrung unschuldigen Leidens und ihre Verarbeitung im 20. und 21. Jahrhundert weiterführen - darunter schwarze Komödien wie Adams Äpfel oder A Serious Man und existenzielle Dramen wie A Tree of Life, The broken Circle, Leviathan und First Reformed. Eine Zusammenschau zeigt vor dem Hintergrund der religionshermeneutischen Analysen der wichtigsten Hiobfilme der letzten Jahrzehnte neue Antworten auf Hiobs Fragen.
Jörg Herrmann
Jörg Herrmann ist Direktor der Evangelische Akademie der Nordkirche
Bibel Altes Testament Hiobsbotschaft Resiienz Joseph Roth First Reformed Leviathan Film The broken Circle A Tree of Life A Serious Man
„eindrucksvoll [...] bietet auch neue Möglichkeiten für den Religionsunterricht.“ (lehrerbibliothek.de, 15.06.2024)
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„eine sehr genaue und erhellende Analyse der elf vorgestellten Filme, ein Hiobfilm-Kompendium, hilfreich für die Arbeit in Schule, Konfirmationsunterricht, in Jugend- und Erwachsenbildung.“ (Hans-Jürgen Benedict, pfarrerverband.de)
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„Es ist bemerkenswert, wie es dem Autor gelingt, [die Filme] profiliert präsent werden zu lassen. Selbst beim Lesen der Darstellung werden Leiderfahrungen und Sehnsüchte in klarer Sprache und emotionaler Dichte 'nachvollziehbar'.“ (Forum Erwachsenenbildung 4/25)
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„Insgesamt möchte ich Herrmanns Buch sehr empfehlen. Bietet es doch mannigfache Anregungen für die Erwachsenenbildung - und auch für die Predigt.“ (Gerhard Maier, theology.de)
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„methodisch und hermeneutisch sehr reflektiert, einfühlsam und kritisch geschrieben“ (Biblische Notizen)
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