Sophie ist 13 Jahre alt, als sie psychisch krank wird. Über die Jahre wird es immer schlimmer. Dieses Buch ist die Dokumentation ihres Kampfes.
"Wenn jeder Tag ein Kampf gegen einen unbesiegbaren Gegner ist, wenn ich jeden Tag Sisyphos bin und am Ende eines jeden Tages der Stein wieder nach unten rollt, dann hat man keinen Grund zum kämpfen. Die Genesung ist eine Reise, aber wenn diese Reise jeden Tag neu beginnt, wozu dann überhaupt auf den Weg machen? Aus Prinzip? Weil dabei sein alles ist? Ich bin zu müde um meine Hoffnung an solche Dinge zu hängen. Die Hoffnung ist ein Anker, wenn der Hafen das Glück und das Leben das Schiff ist. Aber die Kette meines Ankers ist alt und rostig. Einige Glieder der Kette sind gerissen und obwohl der gestrige Sturm gerade vorüber ist, spüre ich schon den nächsten aufziehen. Die Kette wird nicht ewig halten."
"Am Ende bleibt das Leben" ist das Tagebuch einer jungen Frau die seit ihrem dreizehnten Lebensjahr, gegen eine Vielzahl unsichtbarer Gegner kämpft. Sie leidet an Depressionen, Borderline und Magersucht und scheint ebenso oft zu scheitern wie neu zu beginnen.
In diesem Buch begleiten sie dieses Mädchen auf ihrer Reise durch ihre Gedanken, die ebenso Betroffene, wie auch Angehörige, Freunde oder Nicht - Betroffene fesseln und zum Nachdenken anregen.
Fia Payton
Fia Payton ist das Pseudonym eines Mädchens, dass mit 13 Jahren anfing zu schreiben. Sie verwendet ihre Texte um Erlebtes zu verarbeiten. Nachdem sie auch die Dritte Ausbildung abbrechen musste, widmet sie sich nun ganz dem Schreiben und der Genesung.
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