Eine namenlose junge Frau wacht in einem seltsamen Körper auf. Die Welt, in der sie einst gelebt hat, gibt es nicht mehr. Lederne Schwingen und ein verbrannter Arm vervollständigen den Albtraum, in dem sie sich nach 100 Jahren Tiefkühltruhe wiederfindet.
Marie -
Gefangen in dieser merkwürdigen schwerelosen Dunkelheit fühle ich nichts. Weder Arme, noch Beine. Keinen Hunger und auch keine Schmerzen. Nur ein allumfassendes schwarzes Nichts. Die Zeit scheint sich unendlich zu dehnen und nimmt mir alles, was ich habe. Unaufhaltsam. Mein Name ist bereits fort. Ebenso meine Familie. ...
Das Licht am Ende des Tunnels gibt es nicht. Gab es nie. Zumindest nicht für mich. . . . (Zitat Ende) ......Eine namenlose junge Frau erwacht in einem fremden Körper. Lederne Schwingen und ein verbrannter Arm vervollständigen den Albtraum, in dem sie sich nach 100 Jahren Tiefkühltruhe wiederfindet. Der Dritte Weltkrieg ist lange vorbei und hat eine monströse zweigeteilte Gesellschaft hervorgebracht. Die Oberen verstümmeln ihre eigenen Kinder körperlich wie geistig und verdammen sie zu einem erbärmlichen Leben als Sklaven. Die Niederen verrichten alle Arbeit und sorgen dafür, dass die Oberen in Luxus leben können. ER ist ihr Oberhaupt und wird verehrt wie eine Gottheit. Getrennt werden die Städte nur durch einen schmalen Streifen, der von tödlichen kleinen Monstern beherrscht wird, die alles fressen, was einen Herzschlag hat. Für Forschungszwecke missbraucht, benutzt und ständig auf der Flucht, verfolgt Ywen letzten Endes nur ein Ziel – die Jäger zu Gejagten machen.
Draco Schwarz
Der Autor lebt und arbeitet in Klosterneuburg. (Stand 03/2016)
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