Im Jahr 1959 fährt Pasolini mit einem Fiat Millecento die gesamte italienische Küste entlang, eine Reise - »La lunga strada di sabbia« - ist ein eigenwilliges Dokument dieser Zeit, einer Zeit zwischen dem Ende der Traditionen und der aufziehenden Globalisierung. Peter Kammer, Italien- und Pasolinikenner, erinnert in seinem Nachwort an Pasolini, diesen Autor, Dichter, Regisseur, der schon früh - zärtlich, melancholisch, zornig - vor den Folgen jener Ökonomisierung aller Lebensbereiche warnte, die wir heute erleben; Wolfram Schütte, der legendäre Feuilletonchef der alten Frankfurter Rundschau, resümiert in seiner Würdigung Pasolinis Wirken.
- Ein polarisierender, unvergleichlicher Autor auf der Suche nach Authentizität
- Verfilmt von Pepe Danquart - seit 2021 in den Programmkinos
- Frankfurter Buchmese 2024 - Gastland Italien
Pier Paolo Pasolini
PIER PAOLO PASOLINI, Schriftsteller, Regisseur, Publizist, geboren 1922 in Bologna, ermordet 1975 unter bis heute ungeklärten Umständen.
Als kommunistischer und homosexueller Autor führte er ein Leben außerhalb herrschender Konventionen
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Pier Paolo Pasolin bleibt ein Faszinosum.
Deutschlandfunk
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