Als Kind musste Don Pablo Mulemba, Sohn eines angolanischen Vertragsarbeiters und einer Ostdeutschen, ständig seine Hautfarbe erklären. Er selbst empfand sich selbstverständlich als deutsch. Er sprach den gleichen Dialekt wie alle anderen, kannte nichts anderes als die brandenburgische Provinz – und wurde doch immer wieder zum Fremden gemacht. Seine Eltern hatten sich in der DDR kennengelernt, aber der Osten der Nachwendezeit war kein sicherer Ort mehr für sie und ihre Kinder. Es waren die «Springerstiefeljahre», ihren Freund Amadeu Antonio prügelte man in Eberswalde auf offener Straße zu Tode. Die Familie wurde zerrissen: Die Eltern sahen keine Perspektive mehr, wanderten nach Angola aus. Pablo aber wollte bleiben. Mit zwölf ging er auf ein Sportinternat in Cottbus und musste als Schwarzer Jugendlicher seinen Weg finden. Heute stellt er sich die entscheidenden Fragen nach Identität, Heimat und Zugehörigkeit, Fragen, die ihn auf eine gemeinsame Reise mit seinem Vater bis nach Angola führten.
Don Pablo Mulembas Geschichte ist auch die Geschichte des wiedervereinigten Deutschland: mit seinen Wunden, Brüchen und der Entschlossenheit, dennoch eine Zukunft zu schaffen – packend, nah und authentisch erzählt.
Aufwachsen in den Springerstiefeljahren: eine Jugend in Ostdeutschland und eine außergewöhnliche migrantische Familiengeschichte. Aufrüttelnd und authentisch erzählt.
Identität, Heimat, Zugehörigkeit: Don Pablo Mulemba, Sohn eines Angolaners und einer Ostdeutschen, stellt die entscheidenden Fragen in einer Zeit, in der rechter Hass zunimmt.
Eine wichtige junge Stimme in der aktuellen postmigrantischen Debatte, in der auch Mulembas Podcast Springerstiefel (mit Hendrik Bolz) bereits Aufsehen erregt hat.
Für seine journalistische Arbeit wählte das Medium Magazin Don Pablo Mulemba unter die Top 30 bis 30.
Ein medial präsenter Autor mit einer einzigartigen Geschichte, die so noch nicht erzählt wurde.
Rassismus und Fragen der Zugehörigkeit: Ein hochaktuelles Thema in einer Zeit, in der rechtsextreme Haltungen salonfähig werden und sich viele Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland nicht mehr sicher fühlen.
Für den Podcast Springerstiefel (zusammen mit Hendrik Bolz) wurde Don Pablo Mulemba mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2025 ausgezeichnet.
Don Pablo Mulemba
Don Pablo Mulemba, 1995 in Eberswalde als Sohn eines Angolaners und einer Ostdeutschen geboren, ist Journalist, Reporter und Podcaster. Er ist Host des Podcasts Springerstiefel (mit Hendrik Bolz) über die Gewalt im Osten nach der Wende, der 2025 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet wurde, und moderiert für den NDR/funk die Sendung Atlas, die 2025 den Grimme-Preis erhielt. Für seine journalistische Arbeit wählte das Medium Magazin Don Pablo Mulemba unter die Top 30 bis 30. Hundeheimat ist sein erstes Buch.
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Eine außergewöhnliche, sehr spannende Geschichte.
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Ein unfassbar vielschichtiges Buch, man kann so viel entdecken und auch lernen ... Ich bin aus verschiedenen Gründen sehr berührt, bewegt.
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Don Pablo Mulembas Geschichte ist zwar eine Geschichte aus dem Osten Deutschlands, aber keine bloße Ostgeschichte, eher, es mag bei aller Gewalterfahrung widersinnig klingen, eine Geschichte von Menschlichkeit.
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Don Pablo Mulemba erzählt von einem Leben, dessen Fäden von Angola über Eberswalde und Cottbus bis in den Wedding reichen. Warm, witzig und mit großer erzählerischer Kraft entfaltet sich eine Familiengeschichte - voller Brüche, Verluste, Gefahren und Zärtlichkeit. Ein Memoir, das einen vom ersten Satz an mitnimmt und immer wieder den Atem anhalten lässt.
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Ein zärtliches, wütendes, radikal ehrliches Buch. Voller Schmerz und Hoffnung zugleich.
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Don Pablo Mulemba erzählt eine Geschichte, die gelesen werden muss, klug und ohne jedes Pathos. Schwarzes Aufwachsen im Osten der Nachwendezeit: deutsche Zeitgeschichte. Erzählt mit Wärme, mit Klarheit, mit literarischer Kraft. Ich bin dankbar für dieses Buch.
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