Nicht erst seit die Landwirte mit ihren Treckern 2024 die Straßen lahmlegten, wurde sichtbar: Stadt und Land sind auseinandergedriftet. Doch diese Spaltung ist gefährlich angesichts der aktuellen Herausforderungen, von der Ernährungs- und Energiesicherheit über Mobilitätsfragen bis hin zum demografischen Wandel. Und sie lebt vor allem von Klischees. Andreas Möller kennt die Lebensrealitäten auf dem Land genau und widerspricht klar der Erzählung von den wirtschaftlich und gesellschaftlich rückständigen Regionen: «Das» Land ist weder abgehängt, noch lässt sich der Strukturwandel durch Transformationsrhetorik beheben. Möller führt uns eine Schieflage vor Augen, die weite Teile unserer Wirtschaft umfasst, und legt dar, wie viele Stimmen in den Debatten um Stadt und Land übergangen wurden. Eine scharfsichtige Analyse, die zeigt, was zu tun ist – und warum eine ernst gemeinte Kommunikation über die Gräben hinweg nötiger ist denn je.
Die große Entfremdung: warum das Auseinanderdriften von Stadt und Land die Zukunft unseres Landes gefährdet.
Ein wichtiges Buch, das mitten in die aktuellen Debatten zielt und ein neues Licht auf Spaltthemen wie Energiewende, Infrastrukturentwicklung, Mobilität oder soziale Gerechtigkeit wirft.
Unser Wohlstand entscheidet sich auf dem Land, wo fast die Hälfte der Deutschen lebt und vielfach übersehene Ressourcen liegen.
Ein Autor mit breiter, auch praktischer Expertise in Wirtschaft und Politik.
Andreas Möller räumt mit Vorurteilen zu Spaltthemen wie der Energiewende auf und zeigt, warum ein konstruktiver Dialog über die Gräben hinweg dringend nötig ist.
Die Stadt-Land-Beziehung wird die Sollbruchstelle der Zukunft sein.
Andreas Möller
Andreas Möller, 1974 in Rostock geboren, war Journalist bei Deutschlandfunk Kultur, leitete die Politikberatung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und ist seit 2015 Kommunikationschef des Maschinenbauers Trumpf. 2022 erschien Hechte. Ein Portrait, 2018 Zwischen Bullerbü und Tierfabrik, das mit dem Preis der Deutschen Agrarpresse ausgezeichnet wurde.
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Lesenswert, notwendig ... Ein sehr großes Panorama.
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‹Die Unterschätzten› vermisst die Diskursgräben zwischen Stadt und Land. Andreas Möller kontert die Kulturkampfrhetorik mit persönlichen Geschichten, denn nur Nähe und Anschauung ermöglichen Empathie.
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Andreas Möller hinterfragt die Klischees der Großstädter über die Landbevölkerung und erklärt, warum der ländliche Raum dringend gestärkt werden muss.
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Andreas Möller fordert einen längst überfälligen Perspektivwechsel, der das Land nicht länger als Randnotiz behandelt, sondern als Ort begreift, ohne den sich zentrale Zukunftsfragen nicht beantworten lassen.
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Andreas Möller macht sich auf, das Land vom Land her zu verstehen, seine Konflikte, Unzufriedenheiten, Missverständnisse. Ein Buch, das Brücken baut und eindrücklich zeigt, wie fehlgeleitet und ignorant der naserümpfende Blick auf die Landeier und die «Eigenbrötler auf der Scholle» ist.
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Ein Appell, Entwicklungen außerhalb der Metropolen politisch ernster zu nehmen. In einem Jahr, in dem in Ostdeutschland gewählt wird, ist dieses Buch relevanter denn je.
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Möller argumentiert differenziert, aber dezidiert.
Marc Reichwein ()