Die Amerikanische Revolution war ein Epochenereignis: Ohne die Unabhängigkeitserklärung von 1776 wären die Französische Revolution und der Wandel des «alten Kontinents» nicht denkbar gewesen. Sarah M. S. Pearsall erzählt von der Entfaltung dieses Schlüsselmoments, aber auch von Geschehnissen rund um den Globus, die den rebellischen Kolonien entscheidende Impulse gaben. Denn es waren nicht nur die Gründerväter um George Washington, die nach Freiheit verlangten. Der Kampf gegen Unterdrückung beschäftigte verschiedenste Völker und verband sie miteinander.
«Freiheit» führt uns von einem Fort in Kanada, wo die Hinrichtung einer versklavten Frau einen indigenen Aufstand auslöst, bis zur Hungersnot in Kalkutta, die zum Ausgangspunkt für die legendäre Zerstörung von Tee im Bostoner Hafen wird; von hessischen Wäldern, wo junge Männer für den amerikanischen Krieg rekrutiert werden, bis in die schillernden Säle von Versailles. So offenbart sich ein globales Streben nach politischen Rechten, in dem Indigene, Frauen und Versklavte eine maßgebliche Rolle spielen. Eine packende Geschichte demokratischer Werte – die auch heute unseren Blick auf Freiheit, Gleichheit und Glück zu schärfen vermag.
Zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit: Sarah Pearsalls Neuvermessung der wohl einflussreichsten politischen Revolution der Neuzeit.
Von höchster Aktualität: Ob Geschlechter- und Kolonialkämpfe oder das umkämpfte Verständnis von Freiheit – die historischen Konfliktlinien reichen bis in die Gegenwart.
Große, erzählerische Geschichtsschreibung mit weltumspannendem Blick. In der Tradition von Peter Frankopans Licht aus dem Osten oder Jill Lepores Diese Wahrheiten.
Eine epochemachende Revolution, die Impulse aus der ganzen Welt erhielt; ein globaler Freiheitskampf, der noch heute nachhallt. Fesselnd, überraschend und stilistisch brillant erzählt.
«Transnationale Geschichtsschreibung im besten Sinne, … voller persönlicher Geschichten, die zugleich größere soziale Phänomene beleuchten.» London Review of Books über Atlantic Families
Sarah M.S. Pearsall
Sarah M. S. Pearsall ist Professorin für Geschichte an der Johns Hopkins University in Maryland, USA, und Expertin für die frühneuzeitliche Geschichte Nordamerikas. Sie ist Mitglied der Royal Historical Society und lehrte viele Jahre an der Cambridge University. Mit ihrem Buch «Atlantic Families. Lives and Letters in the Later Eighteenth Century» gewann sie den Women’s History Network Prize.
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Wie eng der Konflikt in Nordamerika mit dem Rest der Welt verflochten war, zeigt diese globale Einordnung.
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