Arkadi Babtschenko kennt als ehemaliger Soldat die russische Armee aus ihrem Innersten; als kritischer, verfolgter Autor lebt er seit Jahren in der Ukraine und im Exil. Mit dieser einzigartigen Binnensicht beider Seiten schreibt er über die Situation seit 2014, wie niemand sonst es vermag – leidenschaftlich persönlich, stilistisch brillant und mit größter Kenntnis: Da sind die staatsnahen Medien, die mit Trash und Nationalkitsch einen «russischen Infantilismus» heranzüchten, ohne Würde und Scham. Die russischen Siegestage, die nur die Vergangenheit feiern – keine Zukunft. Diese wird, in Gestalt unzähliger toter Soldaten, doppelt totgeschwiegen. Babtschenko schreibt über Putins Verblendung, die ganz Russland ergriffen hat, über konkrete Schwächen in Material und Strategie und leitet daraus, von Anfang an, verblüffend genaue Vorhersagen ab. Vom 24. Februar 2022 an verdichten sich seine Texte in ein Tagebuch über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, den entscheidenden Konflikt der Gegenwart, der die Welt jetzt schon tiefgreifend verändert hat; es wirft Licht auf die Ereignisse und schildert sie mit einer sprachlichen Verve, die ihresgleichen sucht, klarsichtig und doch mit größter Nähe.
Arkadi Babtschenko ist eine einzigartige Stimme. Er schreibt nicht als Journalist oder Historiker, sondern hat Leben und Alltag des russischen Militärs selbst erfahren; heute gilt er als Staatsfeind Russlands, er lebt seit 2017 im Exil.
Babtschenko verbindet den direkten Eindruck des Krieges in der Ukraine, die eigene Erfahrung in der Armee mit analytischem Weitblick. Ein Buch ohne Vergleich zu dem Konflikt, der die Welt bereits tiefgreifend verändert hat.
Dieses Buch erklärt Russland, seine Ideologie und seine Fehler, es ordnet die chaotisch wirkenden Ereignisse in ein großes Bild ein.
Babtschenko ist ein brillanter Stilist, schreibt mit großer, persönlicher Verve, er wird mit Remarque und Hemingway verglichen: «Babtschenko schildert das Grauen wie noch keiner zuvor.» («Die Zeit»)
Arkadi Babtschenko
Arkadi Babtschenko, 1977 in Moskau geboren, kämpfte in den Tschetschenienkriegen. Später schrieb er für die «Nowaja Gazeta», u.a. als Kriegskorrespondent. Seit 2017 lebt er im Exil. 2018 wurde ein tödlicher Anschlag auf Babtschenko in Kiew gemeldet – laut ukrainischem Geheimdienst eine Inszenierung zum Schutz vor russischen Verfolgern; der Fall sorgte international für Aufsehen. Babtschenkos Bücher wie «Die Farbe des Krieges» (2007) zählen zu den bedeutendsten Werken der jüngeren Kriegsliteratur.
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Pflichtlektüre ... ein beeindruckendes Buch.
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Ein erstaunliches Dokument ... Die kalte Expertise des früheren Soldaten. Zugleich schreibt Babtschenko mit dem Zorn des Zivilisten, über den der Krieg hereingebrochen ist.
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Eindringlich ... prophetisch.
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In düster-fantastischen Bildern, die an Hieronymus Bosch erinnern, malt Babtschenko das Bild eines Landes, das immer tiefer in eine mittelalterliche Dunkelheit gezogen wird ... Eine glänzende literarische Intensität zieht einen durch dieses Buch.
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In der Tradition der sprachgewaltigen russischen Erzählkunst führt Babtschenko die Logik des Krieges – eines jeden Krieges – vor Augen.
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Babtschenko verfügt über eine atemberaubende visuelle Kraft.
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