Emanuel Maeß Maeß Alles in allem

Alles in allem

von Emanuel Maeß

«Ein großer Liebesroman, ein großer Bildungsroman ... ein absoluter Solitär.» (RBB Kulturradio)

EUR 24,00

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Beschreibung

In manchen Nächten mag es einem vorkommen, als enthielten die erhabenen Landschaften der Nacktheit mehr Wahrheit als ganze Bibliotheken heiliger Bücher. Eine gewöhnungsbedürftige Einsicht für einen Theologiestudenten, der seit einer halben Ewigkeit an einer Dissertation schreibt und mit seiner Freundin in Berlin-Friedenau ein grundberuhigtes, an inneren und äußeren Spannungen armes Leben führt. Die idyllische Behaglichkeit nimmt jedoch ein Ende, als er auf einem Wittenberger Symposion auf die Künstlerin Katharina trifft, die den verschlafenen Theoretiker im Lauf einiger Wochen in ein Mysterium des sinnlichen Selbstverlustes und ein ganz leibhaftiges Offenbarungsgeschehen hineinzieht. Die Begegnung sprengt all seine Begriffe und lässt die alten Götter um ihn auferstehen. Abgestürzt in eigene und hauptstädtische Abgründe, vorbei an Neuköllner Esoterikerinnen, hedonistischen Subkulturen und anderen zeitgenössischen Routinen urbaner Selbstoptimierung, bahnt er sich einen spirituell-heiteren Erkenntnisweg bis ins griechische Delphi. Dort, in der Mitte der Welt, erwartet ihn Katharina.

Eine so sprachmächtige wie feinsinnige Annäherung an die Liebe und das Erotische, ein Roman von sinnlich-ironischer Leichtigkeit und gedanklicher Tiefe – ein Lobgesang auf die Zärtlichkeit.


Der neue Roman von Emanuel Maeß – nach seinem hochgelobten Debüt, das unter anderem für den Deutschen Buchpreis nominiert war und mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde.

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser auf überraschenden Pfaden von Berlin über die mitteldeutsche Provinz bis ins ferne Katharinenkloster und nach Delphi führt.

Ein starker literarischer Roman, der um die großen Themen Liebe und Religion kreist, von spielerischer Leichtigkeit und gedanklicher Tiefe, durchzogen von feinem Witz und unnachahmlicher Ironie.

«Unwahrscheinlich schön schreibt Emanuel Maeß.» Gustav Seibt über «Gelenke des Lichts»



Autor*in

Emanuel Maeß
Emanuel Maeß, geboren 1977 in Jena, studierte Politologie und Literaturwissenschaft in Heidelberg, Wien und Oxford. Sein Debütroman «Gelenke des Lichts» (2019) war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet. Die «Neue Zürcher Zeitung» schrieb: «Ein überragender Erstling.» Emanuel Maeß lebt in Berlin.

Themen in »Alles in allem«

Liebe Beziehung deutsche Literatur zeitgenössischer Roman zeitgenössische Belletristik Gelenke des Lichts Sibylle Lewitscharoff Dreieckbeziehung Mara-Cassens-Preisträger Martin Mosebach Religion Mystik Gott Götter Antike

Stimmen zu »Alles in allem«

Emanuel Maeß ist ein gewaltiges, aber auch höchst verführerisches Wagnis eingegangen.
Jan Drees ()

Emanuel Maeß erzählt mitreißend eine einfühlsame, unsentimentale Liebesgeschichte, die maßgeblich durch stilistische Brillanz bestrickt.
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Mit Emanuel Maeß ist ein neuer Ton in die deutsche Gegenwartsliteratur eingezogen.
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Maeß’ faszinierender, leuchtender Text erweist sich als eine große Verführung.
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Dank seiner Gestaltungskraft gehört Emanuel Maeß zu den großen Hoffnungsträgern der deutschen Prosa.
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Der irrwitzigste deutsche Liebesroman seit Menschengedenken.
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Ein großer Liebesroman, ein großer Bildungsroman ... ein absoluter Solitär.
Manuela Reichart ()

Eine staunenswerte Rarität in der gegenwärtigen Literaturlandschaft.
Hubert Winkels ()

Unwahrscheinlich schön schreibt Emanuel Maeß.
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Ein Tiefenforscher der Liebe und hervorragender Erzähler.
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Ein stilistischer Genuss.
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Details

ISBN: 9783737101554
Verlag: Rowohlt Berlin
Erscheinung: 14.02.2023

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