Die Jahre zwischen den großen Kriegen gelten bis heute als eine der wichtigsten Epochen der modernen deutschen Geistesgeschichte, und an kaum einem Ort verdichtet sich die geistige Produktivität dieser Zeit auf so einzigartige Weise wie in der Universitätsstadt Marburg. Hier lehren und forschen, studieren und debattieren, lieben und leben Persönlichkeiten, deren revolutionäres Denken auf alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche ausstrahlt – ob Martin Heidegger, der berühmteste Philosoph seiner Tage, der mit «Sein und Zeit» (1927) das Epochenwerk schafft, Hannah Arendt, Hans-Georg Gadamer, Hans Jonas oder Karl Löwith.
In seiner fesselnden Darstellung erweckt Jürgen Kaube einen Kosmos zum Leben, in dem die Erschütterungen jener Zeit wie unter einem Brennglas sichtbar werden: die Umwälzung tradierter Denkformen, der Drang der Jugend nach umfassender Neuorientierung, ein Aufbruch, bei dem es philosophisch ums Ganze geht und der mit seinen zunehmenden Radikalisierungen, etwa in den Studentenbünden, auf die Entwicklungen der dreißiger Jahre vorausdeutet. – Das mitreißend erzählte Porträt eines geistigen Schlüsselmoments der Moderne, der bis heute nachwirkt.
Der Aufbruch des Denkens: das packende Porträt eines Schlüsselmoments der deutschen Geistesgeschichte, der bis heute nachwirkt.
Martin Heidegger, Hannah Arendt und der illustre Kreis um sie herum: In Marburg treffen Mitte der Zwanziger Persönlichkeiten aufeinander, deren revolutionäres Denken auf alle Lebensbereiche ausstrahlt – die Geist, Sein und Zeit neu erfinden.
Jürgen Kaube, FAZ-Herausgeber und Bestsellerautor, ausgezeichnet mit dem Deutschen Sachbuchpreis, versteht es wie nur wenige andere, große Geistesgeschichte zu vermitteln.
«Ungemein lesenswert. Kürze des Ausdrucks, Anschaulichkeit und ein verführerisch klarer Stil.» Süddeutsche Zeitung
«Kaubes Stärke ist der erzählende Ton, die gut gesetzte Pointierung und ein Humor, der keinen Spott nötig hat.» Philosophie Magazin
«Jürgen Kaube weiß stilistisch elegant, farbensatt und unangestrengt zu erzählen.» Die Zeit
«Ein großes Bildungserlebnis.» Süddeutsche Zeitung
Jürgen Kaube
Jürgen Kaube, geboren 1962, ist Herausgeber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». 2015 erhielt er den Ludwig-Börne-Preis. Kaube ist Autor mehrerer Bücher, die zu Bestsellern wurden. Über «Die Anfänge von allem» (2017) schrieb die «Süddeutsche Zeitung»: «ein ungemein lesenswertes Buch, unfassbar interessant». «Hegels Welt» (2021) wurde mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet.
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