Es sieht nicht alles schlimm aus in den achtziger Jahren. Aber vieles. Es ist das Jahrzehnt der explodierenden Dauerwellen und Pornoschnauzbärte, der aufgepumpten Schulterpolsterjacketts und schrillen Herumprotzerei; in den Achtzigern werden die Yuppies zu Vorreitern einer neuen Egoistenkultur. Doch gleichzeitig herrscht die Angst vor der Apokalypse, vor dem Atomtod und der Umweltzerstörung; die Menschen sehnen sich nach Utopien und Zukunft, nach neuer Gemeinschaft und Wärme. Helmut Kohl lässt die «geistig-moralische Wende» ausrufen, aber Hunderttausende demonstrieren auch für Frieden und Abrüstung, die Grünen etablieren sich als politische Kraft. Die Popkultur wird zum Schauplatz der feministischen und schwulen Emanzipation, mit dem Hip-Hop erhalten Minderheiten eine Stimme, die bis dahin fast unsichtbar waren. Eine ganze Generation lernt am Commodore 64 das Programmieren und begibt sich auf den Weg in die digitale Gesellschaft. Am Ende des Jahrzehnts fällt die Berliner Mauer, eine Umwälzung, die unsere Welt bis heute prägt. Jens Balzer bringt die Widersprüche der Achtziger zum Leuchten, ihre befremdlichen Moden und bizarren Lebensstile ebenso wie ihren Revolutionsdrang, in dem die Wurzeln unserer Gegenwart liegen.
Eine aufregende Reise durch Kultur und Gesellschaft der Achtziger – das prägende Jahrzehnt der Babyboomer-Generation.
Kalter Krieg und Atomtod, Commodore 64 und Mobiltelefon, Dauerwellen und Schulterpolster, Punks und Popper, Mauerfall und Umweltbewegung: ein pralles, süffiges, auch viel Freude machendes Porträt eines apokalyptischen, zukunftsweisenden, ästhetisch fragwürdigen wie politisch entscheidenden Jahrzehnts.
Hier begann die Gegenwart. Vom Umweltbewusstsein über die Neocons bis zur Digitalisierung, vom Kalten Krieg zur Vereinigung: Deutschland heute ist ohne die Achtziger nicht vorstellbar.
Jens Balzer, einer der profiliertesten deutschen Kulturjournalisten, gilt als herausragender Kenner der Popkultur und der Gesellschafts- und Kulturgeschichte – seine ebenso anschaulich wie spannend erzählten Bücher «Pop» und «Das entfesselte Jahrzehnt. Sound und Geist der 70er» haben überwältigende Presse bekommen.
Jens Balzer
Jens Balzer, geboren 1969, ist Schriftsteller und Journalist im Feuilleton der Zeit. Er ist Autor hochgelobter Bücher, 2021 erschien High Energy. Die Achtziger – das pulsierende Jahrzehnt, 2023 No Limit. Die Neunziger – das Jahrzehnt der Freiheit, eine «grandiose Kulturbetrachtung» (NZZ), «äußerst unterhaltsam und facettenreich» (SWR 2). Sein Essay After Woke (2024) stand auf Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste von Die Zeit, ZDF und Deutschlandfunk Kultur sowie auf der Spiegel-Bestsellerliste.
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Jens Balzer, einer der profiliertesten deutschen Popjournalisten, hat tatsächlich die Kulturgeschichte einer Dekade geschrieben.
Juliane Liebert ()
Ein bestechender Blick auf die 1980er Jahre ... Jens Balzer ist nicht nur ein brillanter Autor, er wählt auch überraschende Zugänge.
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Wer verstehen will, was dieses Jahrzehnt an ideologischen, technischen und gesellschaftlichen Neuerungen gebracht hat, wird das Buch mit einer Mischung aus epiphanischer Begeisterung und intellektueller Neugier lesen.
Sebastian Fuchs ()
Kurzweilig und kenntnisreich ... Ein höchst süffiges Lese- und Erinnerungsbuch.
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Höchst lesenswert ... eine kurzweilige, flotte, erkenntnisfördernde Reise durch den Zeittunnel.
Ulrich Steinmetzger ()
Eine gescheite, detaillierte und süffig geschriebene Kulturgeschichte ... Wichtig ist dieses Buch nicht zuletzt deshalb, weil es die 1980er Jahre als Labor für unsere Gegenwart beschreibt.
Manfred Papst ()
Jens Balzer ist in der Lage, intelligent und mit Humor über die achtziger Jahre zu schreiben, und zeigt uns, wie sehr sie unsere Gegenwart prägen.
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Ein smarter Mix aus Politischem, Gesellschaftlichem und Kulturellem.
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Jens Balzer ist ein weit über die allfälligen Erinnerungen an Schulterpolster und Pornoschnauzer hinausgehendes Charakterporträt eines Zeitalters gelungen.
Oliver Jungen ()
Das Porträt eines Jahrzehnts ... erhellend und unterhaltsam zugleich.
Marlen Hobrack ()
Glänzend geschrieben.
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Ein Jahrzehnt als Energydrink ... ein kühnes, detailreiches und brillant geschriebenes Buch.
Jean-Martin Büttner ()
So kenntnisreich wie unterhaltsam.
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Lustiger und klüger kann man nicht schreiben.
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