Das wertvollste Gut im Leben eines Menschen ist seine Gesundheit. Dennoch ist in der heutigen Welt immer noch eine große Ungleichheit bei der Förderung dieses Gutes festzustellen. In diesem Kontext bereichert der Einsatz mobiler Technologien besonders die Menschen in benachteiligten Bevölkerungsschichten (z.B. mit geringer Gesundheitsversorgung), in dem sie befähigt werden, sich mit ihrer eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen und diese durch entsprechende Maßnahmen zu fördern. Allerdings sind die Auswirkungen der mobilen Gesundheitstechnologie in Bezug auf Nutzen, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit bisher noch sehr begrenzt.
Um mehr Licht in diese Herausforderung zu bringen und das Phänomen „mobile health technology for development (mHealth4D)“ zu erforschen, wurden vier Studien durchgeführt und in dieser kumulativen Dissertation zusammengestellt. Diese Studien bieten eine problemorientierte Perspektive auf mHealth4D, indem sie zum einen die Gestaltung von mHealth und zum anderen die Maßnahmen untersuchen, die die Akteure ergreifen müssen, um die Herausforderungen einer langfristigen Implementierung und Nutzung zu bewältigen. Diese Dissertation bietet einen vielseitigen Beitrag zu der vielversprechenden, aber bisher begrenzten IS-Untersuchung von mHealth zur Unterstützung der angestrebten UN-Entwicklungsziele (SDG 3).
Maike Greve
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