Stephan Büchenbacher Büchenbacher Liv

Liv

von Stephan Büchenbacher

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Beschreibung

Frühling 2039. Die wegen Totschlags verurteilte Liv wird auf Bewährung aus der Resozialisierungsanstalt Sternfeld entlassen. Sie bezieht eine kleine Wohnung in Berlin und übernimmt das Coaching eines neuartigen Serviceroboters. Via Bildschirm begleitet sie die Androidin Zoe bei der Pflege des an Alzheimer erkrankten Benjamin. Zoe entpuppt sich als perfekte Betreuerin und ist von einem Menschen praktisch nicht zu unterscheiden. Weder der alte Mann noch sein plötzlich auftauchender Enkel Erik, der zu den Vordenkern der Protestbewegung gegen Roboter gehört, ahnen etwas von dem Experiment. Liv hat zunächst Hemmungen, sich aktiv in das System der Androidin einzuklinken. Doch dann erliegt sie mehr und mehr dem Sog, mit Zoe zu verschmelzen. Die sich abzeichnende Dynamik auf dem Gebiet der Roboterentwicklung dürfte unsere Gesellschaft tief greifend verändern. Roboter werden in Zukunft im Alltag unter uns sein. Sowohl als Arbeitskräfte als auch als Beziehungspartner werden sie eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Wie werden wir die existenzielle Kränkung verkraften, wenn humanoide Roboter künftig viele Dinge ebenso gut, wenn nicht gar besser bewerkstelligen, als wir? Wenn sie menschliche Alleinstellungsmerkmale wie Würde und Selbstbewusstsein glaubhaft für sich reklamieren? Der Roman beschwört keine düsteren Schreckensvisionen. Er untersucht mögliche Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf die menschliche Psyche und Gesellschaft.
Frühling 2039. Die wegen Totschlags verurteilte Liv wird auf Bewährung aus der Resozialisierungsanstalt Sternfeld entlassen. Sie bezieht eine kleine Wohnung in Berlin und übernimmt das Coaching eines neuartigen Serviceroboters. Via Bildschirm begleitet sie die Androidin Zoe bei der Pflege des an Alzheimer erkrankten Benjamin. Zoe entpuppt sich als perfekte Betreuerin und ist von einem Menschen praktisch nicht zu unterscheiden. Weder der alte Mann noch sein plötzlich auftauchender Enkel Erik, der zu den Vordenkern der Protestbewegung gegen Roboter gehört, ahnen etwas von dem Experiment. Liv hat zunächst Hemmungen, sich aktiv in das System der Androidin einzuklinken. Doch dann erliegt sie mehr und mehr dem Sog, mit Zoe zu verschmelzen. Die sich abzeichnende Dynamik auf dem Gebiet der Roboterentwicklung dürfte unsere Gesellschaft tief greifend verändern. Roboter werden in Zukunft im Alltag unter uns sein. Sowohl als Arbeitskräfte als auch als Beziehungspartner werden sie eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Wie werden wir die existenzielle Kränkung verkraften, wenn humanoide Roboter künftig viele Dinge ebenso gut, wenn nicht gar besser bewerkstelligen, als wir? Wenn sie menschliche Alleinstellungsmerkmale wie Würde und Selbstbewusstsein glaubhaft für sich reklamieren? Der Roman beschwört keine düsteren Schreckensvisionen. Er untersucht mögliche Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf die menschliche Psyche und Gesellschaft.

Autor*in

Stephan Büchenbacher

Themen in »Liv«

Cyborg Roboter Android künstliche Intelligenz KI

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Details

ISBN: 9783734512223
Verlag: tredition
Erscheinung: 19.02.2016

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