Der Hinterhof des Pennymarktes ist mehr als ein Hinterhof für Lena, auch genannt «Entenarsch». Denn hier bekommt man seinen Namen, ob man will oder nicht. Entenarsch hat ihren von Jo, der vor einigen Wochen einfach verschwunden ist. Jo, der mit Marie zusammen war. Und an deren Trennung Entenarsch nicht ganz unschuldig ist. Entenarsch, Marie und Can beschließen, Jo zu suchen – aus den unterschiedlichsten Motiven. Ihre Fahrt durch brüllend heiße Sommertage führt sie immer weiter in den Süden, bis zu einem riesigen Musikfestival. Und während Jo wie vom Erdboden verschluckt scheint, versammeln sich um die drei Suchenden immer mehr gute Bekannte vom Hinterhof. Am Ende wird Entenarsch am Meer auf Jo treffen. Und wird nie wieder Entenarsch genannt werden.
Ausgezeichnet mit dem LUCHS des Monats, dem Buch des Monats der AKJL, den Besten 7 und nominiert für den
Oldenburger Literaturpreis
Das gefeierte Debüt, jetzt als Taschenbuch
Sarah Jäger ist Gewinnerin des Kranichsteiner Jugendliteraturstipendiums 2021
Sarah Jäger
Sarah Jäger wurde in Paderborn geboren und lebt seit zwanzig Jahren im Ruhrgebiet. Sie ist IHK-zertifizierte Call-Center-Agentin, ausgebildete Theaterpädagogin und umgeschulte Buchhändlerin. Für ihre Romane wurde sie vielfach ausgezeichnet.
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In ihrem gefeierten Debütroman zeigt Sarah Jäger, dass sie die Kunst beherrscht, Jugendliche mit einer witzigen Sprache mit schlagfertigen Dialogen und Erzähltempo voller Dynamik zu erreichen, ohne aufdringlich zu erscheinen
Hilde Elisabteh Menzel ()
En passant wirft Sarah Jäger all die großen Fragen junger Menschen auf (...) Mit ihrem unprätentiösen, eigenwilligen Stil zeichnet sie ein eindrucksvolles Genrebild jugendlicher Außenseiter*innen.
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Sarah Jäger schreibt ganz wunderbar echte, glaubhafte, und vor allem auch witzige Dialoge. (...) Jedes Wort klingt ganz selbstverständlich und unangestrengt. Absolut meisterhaft.
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Ein Meisterwerk von einem Debütroman mit unbedingter Leseempfehlung für alle, die plötzlich erwachsen sein müssen, aber im Herzen eigentlich noch jung sind.
Benita Droege ()
Klare Leseempfehlung!
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Die sprachliche Melange aus Street-Slang, Poesie, Kurzmessage-Semantik und gutem Erzählsound machen das Buch literarisch zur Entdeckung. Junge Erwachsene. Hier. Jetzt, 2020.
Christine Paxmann ()
Es sind die kleinen [...] Abenteuer und die Komik des Moments, die zu einer ebenso berührenden wie vergnüglichen (Sommer-)Lektüre machen.
Manuela Kalbermatten ()
Jägers Roman überzeugt durch ungekünstelte Dialoge und lebensecht gezeichnete Charaktere (...). Vergnüglich, aber zugleich tiefgründig und feinfühlig erzählt.
Andrea Lüthi ()
Ein mitreissend erzählter Jugendroman über Gruppendynamiken.
Elisabeth Eggenberger ()
Überhaupt hat Sarah Jäger ein bewundernswertes Gespür für Dosis und Nuancierung. Das wirkt so locker trotz all dem Tiefgang, von dem es eine Menge gibt
Martin Gaiser ()
Sarah Jäger findet eine Sprache, die nie versucht, aktuellen Jugendslang zu kopieren und die zwischen schnoddriger Beiläufigkeit und Poesie schwankt. [...] Ein sehr gelungenes, kraftvolles Debüt.
Katja Eßbach ()
Sarah Jäger findet für diese Reise [...] eine sehr lebendige und fast spielerische Sprache.
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Sarah Jägers erster Roman ist eine spannende Road Novel [...] Der Text besticht mit feinfühligen Dialogen und einer Ich-Erzählerin, deren Stimme man einfach gerne lauscht.
Andrea Duphorn ()
Ein außergewöhnlich kluges und tiefgründiges Lesevergnügen. Chapeau für dieses sprachlich, wie inhaltlich großartige Debüt.
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Sarah Jäger präsentiert ihr Erstlingswerk in einer Form, Frische und Poesie, die nur berühren kann.
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