Literarische Mehrsprachigkeit und der transnational turn sind in der Literaturwissenschaft aktuell heiß diskutierte Themen. An den multilingualen und weithin vernetzten rumänischen Literaturen lassen sie sich bestens studieren. Die hier versammelten Beiträge illustrieren die zahlreichen und engen Verbindungen der rumänischen Literaturen auf verschiedenen Ebenen:
• regional zu den Sprachen, Literaturen und Kulturen der Balkanregion
• im europäischen Raum zur westlichen und südlichen Romania sowie
• über Kontinente hinweg, also im globalen Kontext.
Dabei zeigt sich der spezifische Beitrag, den die Rumänistik heute leisten kann – innerhalb der Romanistik sowie im Rahmen aktueller literaturwissenschaftlicher Debatten.
Romanita Constantinescu
Romanița Constantinescu, Dr. phil., lehrt allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bukarest und ist derzeit Stiftungslektorin für Rumänisch an der Universität Heidelberg. Sie forscht unter anderem zur narrativen Funktionalisierung der Allegorie.
Paul Goma Tilo Wenner Gherasim Luca Iordan Chimet Marcel Proust Emeric Marcier Liviu Rebreanu Matéi Visniec Panaït Istrati Anna de Noailles Lazare Saïnéan Théodore Cazaban Carmen-Francesca Banciu Literarisches Colloquium Berlin