Das Recht auf privaten Profit und nationalen Egoismus taugt nicht mehr, um die Probleme des 21. Jahrhunderts zu lösen. Wir brauchen eine neue Rechtsform der globalen Kooperation.
Die Ökologie warnt vor der Erderwärmung, die Soziologie vor sozialer Ungleichheit: beides bedroht das Überleben der kommenden Generationen. Alexander von Pechmann behandelt aus rechtsphilosophischer Perspektive die Frage, welche künftigen Formen des Eigentums diesen globalen Herausforderungen gewachsen sind. Er kommt zu dem Ergebnis, dass weder das kapitalistische Privateigentumsrecht noch das nationale Souveränitätsprinzip in der Lage sind, die globalen Zukunftsprobleme zu lösen. Dies vermag, so die These, nur die Menschheit als Gesamteigentümer in der Rechtsgestalt »Vereinter Nationen«.
Alexander von Pechmann
Alexander von Pechmann (Dr. phil. habil.), geb. 1950, lehrt als Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er war langjähriger Dozent und Referent an Volkshochschulen und ist Mitherausgeber der »Widerspruch – Münchner Zeitschrift für Philosophie«.
Private Property Privates Eigentum Commons Gemeineigentum Globale Krise Global Crisis National Sovereignity Nationale Souveränität United Nations Vereinte Nationen Klimawandel Climate Change Social Inequality Soziale Ungleichheit Politische Theorie
Besprochen in:https://das-flugblatt.de, 25.01.2022 pro zukunft, 3 (2022), Hans HolzingerWiderspruch, 72 (2022), Franco Zottawww.birsfaelder.li, 12.08.2022, Max Feurer
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»Pechmann gelingt es, die Auswirkungen zeitgenössischer Besitz- und Konsumpraktiken auf die natürlichen Grundlagen darzustellen.«
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